Deutsche Tageszeitung - Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU

Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU


Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU
Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano bedauert, dass die CDU seine Entschuldigung für den Faschismus-Vorwurf nicht akzeptiert. "Ich finde es schade, dass die Union diese Entschuldigung nicht annimmt", sagte Pantisano am Freitag der ARD. Er betonte, dass er einen Fehler gemacht habe: "Das meine ich auch so wie ich es gesagt habe – ehrlich."

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Sein Satz sei falsch gewesen. "Die Gleichsetzung von CDU und AfD ist falsch", sagte der Linken-Chef. "Dafür habe ich mich entschuldigt."

Zugleich wiederholte Pantisano seine Kritik, dass ihm ein Rechtsruck in der Union Sorge bereite. "Mit dieser Kernfrage muss sich die Union beschäftigen und deswegen trete ich auch von dieser Kritik, die ich habe, nicht zurück."

Pantisano hatte am Wochenende der "Bild"-Zeitung gesagt, es gebe "gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst". Zuvor hatte sich der Linken-Politiker aber noch für mögliche Bündnisse mit der CDU auf Landesebene ausgesprochen, um eine AfD-Regierung zu verhindern. Für seine Äußerung wurde Pantisano auch in der eigenen Partei kritisiert.

Anschließend entschuldigte sich Pantisano: Seine Aussage sei "verkürzt und in dieser Form falsch" gewesen, erklärte er am Montag. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann warf dem Linken-Politiker aber vor, sich damit rauszureden. Mit den Äußerungen Pantisanos befasste sich dann am Donnerstag auch der Bundestag in einer Aktuellen Stunde.

Der 46-Jährige wurde am vergangenen Samstag beim Linken-Parteitag zum neuen Parteichef gewählt - allerdings nur mit 53 Prozent der Stimmen. Er tritt die Nachfolge von Jan van Aken an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut kandidierte. Pantisano führt die Partei mit Ines Schwerdtner, die mit knapp 86 Prozent deutlich im Amt bestätigt wurde.

(I.Beryonev--DTZ)

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