Deutsche Tageszeitung - Kreml: Putin sprach in Telefonat mit Trump über Lage in Ukraine

Kreml: Putin sprach in Telefonat mit Trump über Lage in Ukraine


Kreml: Putin sprach in Telefonat mit Trump über Lage in Ukraine
Kreml: Putin sprach in Telefonat mit Trump über Lage in Ukraine / Foto: © RUSSIAN PRESIDENTIAL PRESS OFFICE/AFP

Kurz vor Beginn des Nato-Gipfels in Ankara hat Kremlchef Wladimir Putin russischen Angaben zufolge in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine gesprochen. Die beiden Präsidenten hätten mit Blick auf Trumps Teilnahme an dem am Dienstag und Mittwoch stattfindenden Gipfel "natürlich über die Frage einer Lösung in der Ukraine" gesprochen, sagte der Präsidentenberater Juri Uschakow laut Berichten der Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Samstag.

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Putin habe in dem Telefonat "die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld" in der Ukraine skizziert, "wo die russischen Streitkräfte selbstbewusst vorrücken", erklärte Uschakow. Trump und Putin hätten in dem 85-minütigen Gespräch auch Themen wie den Iran und die Golfregion erörtert, fügte er hinzu.

Zuvor hatte bereits Kiew mitgeteilt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Trump telefoniert habe. Anlass beider Telefonate sei der 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA gewesen, teilten Moskau und Kiew mit.

Selenskyj erklärte im Onlinedienst X, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" den Krieg in der Ukraine erörtert. "Präsident Trump und ich haben über die aktuelle Lage an der Front sowie unsere diplomatischen Bemühungen gesprochen. Es besteht die Aussicht, diesen Krieg zu beenden, und die Entschlossenheit der USA ist entscheidend", betonte der ukrainische Präsident.

Trump und er hätten vereinbart, "die Gespräche während des Nato-Gipfels in Ankara fortzusetzen", fügte er hinzu. Zu dem Gipfel in der Türkei werden Staats- und Regierungschefs aus 32 Staaten erwartet, darunter Trump.

An der Front haben die russischen Streitkräfte in den vergangenen Monaten so gut wie keine Fortschritte erzielt. Die Verhandlungen sind derweil festgefahren: Moskau fordert den Rückzug ukrainischer Truppen aus der gesamten Region Donezk – Kiew lehnt die Forderung ab.

(M.Dorokhin--DTZ)

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