Deutsche Tageszeitung - Sprecherin: Trump trifft bei Nato-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa

Sprecherin: Trump trifft bei Nato-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa


Sprecherin: Trump trifft bei Nato-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa
Sprecherin: Trump trifft bei Nato-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump will sich am Rande des Nato-Gipfels in Ankara mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa treffen. Trump werde am Mittwochnachmittag bilaterale Gespräche mit Selenskyj und al-Scharaa führen, sagte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, am Sonntag vor Journalisten.

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Bei dem Treffen mit Selenskyj soll es nach Angaben eines ranghohen US-Regierungsvertreters um Möglichkeiten für ein Ende des Kriegs in der Ukraine gehen. "Der Präsident trifft ihn natürlich, um darüber zu sprechen, wie wir den Krieg beenden können", sagte der Regierungsvertreter. Im Anschluss an das Treffen mit Selenskyj werde sich Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin austauschen. Der Nato-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch in Ankara statt.

Trump hatte am Samstag sowohl mit Putin als auch mit Selenskyj telefoniert. Selenskyj erklärte anschließend, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" über die Lage an der Front und die Bemühungen auf diplomatischer Ebene gesprochen. Es gebe "die Aussicht, diesen Krieg zu beenden", die Entschlossenheit der USA sei dabei entscheidend, betonte der ukrainische Präsident.

Trump und Selenskyj waren zuletzt im Juni beim G7-Gipfel in Frankreich zusammengekommen. Dort hatten sich die Staats- und Regierungschefs auf verstärkten Druck auf Russland verständigt. Das Verhältnis zwischen Trump und Selenskyj war jedoch wiederholt angespannt gewesen, besonders bei einem lautstarken Streit im Weißen Haus im Februar 2025.

Das geplante Treffen mit dem syrischen Präsidenten al-Scharaa findet vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon statt. Trump hatte mehrfach erklärt, Syrien könne sich im Nachbarland militärisch "um die Hisbollah kümmern". Al-Scharaa wies im Juni jedoch zurück, dass Syrien militärisch im Libanon eingreifen wolle. Er strebe "wirtschaftliche Kanäle zwischen dem Libanon und Syrien an, keine militärischen".

(W.Budayev--DTZ)

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