Deutsche Tageszeitung - Scholz will mit Konjunkturpaket nach Corona-Krise den Klimaschutz fördern

Scholz will mit Konjunkturpaket nach Corona-Krise den Klimaschutz fördern


Scholz will mit Konjunkturpaket nach Corona-Krise den Klimaschutz fördern
Scholz will mit Konjunkturpaket nach Corona-Krise den Klimaschutz fördern / Foto: ©

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich für die Zeit nach der Corona-Krise für ein Konjunkturpaket ausgesprochen, das sich an den internationalen Klimazielen orientiert. Wenn die akute Phase der Pandemie vorbei sei, "macht ein Konjunkturpaket Sinn, um die Wirtschaft anzukurbeln", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Seine Vorschläge würden sich dabei an den Klimazielen orientieren.

Textgröße ändern:

"Wir wollen die technologische Modernisierung unseres Landes voranbringen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir 2050 klimaneutral wirtschaften können", sagte Scholz. Die Größenordnung des Konjunkturprogramms wollte er in dem Interview noch nicht beziffern.

"Jetzt kommt es darauf an, dass wir nicht gegen die Krise ansparen", forderte er. "Daher halten wir das hohe Investitionsniveau aufrecht und sichern unseren starken Sozialstaat." Dabei halte er auch an dem in der Koalition vereinbarten Ziel fest, die Grundrente zum 1. Januar 2021 einzuführen.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Drei Tote bei israelischem Angriff auf von Huthis kontrollierte Hafenstadt Hodeida

Einen Tag nach dem Drohnenangriff der Huthi-Miliz auf Tel Aviv hat Israel die von den Rebellen kontrollierte Hafenstadt Hodeida im Jemen bombardiert. Kampfjets hätten "militärische Ziele des Huthi-Terrorregimes im Gebiet des Hafens von Hodeida" ins Visier genommen, teilte die israelische Armee am Samstag mit. Die Angriffe lösten einen Großbrand aus, drei Menschen wurden getötet und 87 weitere verletzt, wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba mit Verweis auf das Gesundheitsministerium berichtete.

Hunderttausende zu Christopher Street Day in Köln erwartet

In Köln werden dieses Jahr zum Christopher Street Day (CSD) am Sonntag (11.30 Uhr) wieder hunderttausende Menschen erwartet. Die Stadt rechnet mit rund 60.000 Teilnehmern und etwa einer Million Zuschauern. Mehr als 200 Gruppen sind für den Demonstrationszug zu Fuß und auf Wagen dabei. Die diesjährige Demonstration steht unter dem Motto "Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark".

Unruhen: USA warnen vor Reisen nach Bangladesch und ziehen Diplomaten ab

Das US-Außenministerium hat angesichts der gewaltsamen Proteste in Bangladesch US-Bürger vor Reisen in das südasiatische Land gewarnt und den Abzug einiger Diplomaten und deren Familien angekündigt. Reisende sollten wegen "anhaltender Unruhen" in der Hauptstadt Dhaka "nicht nach Bangladesch reisen", erklärte das Ministerium in einer Reisewarnung am Samstag. Damit verschärften die USA eine zuvor ausgegebene Reisewarnung, die zu einem Überdenken einer Reise nach Bangladesch geraten hatte.

Trumps erster Wahlkampfauftritt seit Attentat: "Kugel für die Demokratie eingefangen"

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt seit dem auf ihn verübten Attentat Bedenken zurückgewiesen, er sei eine Bedrohung für die Demokratie. "Letzte Woche habe ich mir eine Kugel für die Demokratie eingefangen", sagte Trump vor Anhängern im US-Bundesstaat Michigan am Samstag. "Ich bin ganz und gar kein Extremist", fügte der Ex-Präsident hinzu.

Textgröße ändern: