Deutsche Tageszeitung - Ziemiak: CDU plant Wahl eines neuen Parteichefs noch in diesem Jahr

Ziemiak: CDU plant Wahl eines neuen Parteichefs noch in diesem Jahr


Ziemiak: CDU plant Wahl eines neuen Parteichefs noch in diesem Jahr
Ziemiak: CDU plant Wahl eines neuen Parteichefs noch in diesem Jahr / Foto: ©

Die CDU plant nach den Worten ihres Generalsekretärs Paul Ziemiak trotz der Corona-Krise die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden noch in diesem Jahr. "Wir gehen davon aus, dass es dieses Jahr noch einen Parteitag geben wird, auf dem wir einen neuen Vorstand wählen", sagte Ziemiak den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. Maßgeblich für die Entscheidung, ob ein Parteitag stattfinden könne, sei aber die gesundheitliche Lage im Land.

Textgröße ändern:

Sollten auch zum Termin des regulären Parteitags im Dezember noch keine größeren Veranstaltungen erlaubt sein, könnte die derzeitige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer weiter kommissarisch im Amt bleiben, obwohl nach der Parteisatzung eine Neu- oder Wiederwahl in diesem Jahr erforderlich wäre. Die beschlossenen Veränderungen im Vereinsrecht seien in diesem Punkt nach Ansicht von Juristen auch auf Parteien anwendbar, sagte Ziemiak. Er gehe "aber nicht davon aus, dass dies notwendig sein wird".

Eigentlich hätte der neue CDU-Vorsitzende auf einem Sonderparteitag an diesem Samstag gewählt werden sollen. Weil Veranstaltungen wegen der Corona-Krise verboten sind, wurde der Parteitag verschoben. Kramp-Karrenbauer hatte im Februar nach nur gut einem Jahr im Amt überraschend ihren Rückzug als Parteichefin erklärt.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Drei Tote bei israelischem Angriff auf von Huthis kontrollierte Hafenstadt Hodeida

Einen Tag nach dem Drohnenangriff der Huthi-Miliz auf Tel Aviv hat Israel die von den Rebellen kontrollierte Hafenstadt Hodeida im Jemen bombardiert. Kampfjets hätten "militärische Ziele des Huthi-Terrorregimes im Gebiet des Hafens von Hodeida" ins Visier genommen, teilte die israelische Armee am Samstag mit. Die Angriffe lösten einen Großbrand aus, drei Menschen wurden getötet und 87 weitere verletzt, wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba mit Verweis auf das Gesundheitsministerium berichtete.

Hunderttausende zu Christopher Street Day in Köln erwartet

In Köln werden dieses Jahr zum Christopher Street Day (CSD) am Sonntag (11.30 Uhr) wieder hunderttausende Menschen erwartet. Die Stadt rechnet mit rund 60.000 Teilnehmern und etwa einer Million Zuschauern. Mehr als 200 Gruppen sind für den Demonstrationszug zu Fuß und auf Wagen dabei. Die diesjährige Demonstration steht unter dem Motto "Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark".

Unruhen: USA warnen vor Reisen nach Bangladesch und ziehen Diplomaten ab

Das US-Außenministerium hat angesichts der gewaltsamen Proteste in Bangladesch US-Bürger vor Reisen in das südasiatische Land gewarnt und den Abzug einiger Diplomaten und deren Familien angekündigt. Reisende sollten wegen "anhaltender Unruhen" in der Hauptstadt Dhaka "nicht nach Bangladesch reisen", erklärte das Ministerium in einer Reisewarnung am Samstag. Damit verschärften die USA eine zuvor ausgegebene Reisewarnung, die zu einem Überdenken einer Reise nach Bangladesch geraten hatte.

Trumps erster Wahlkampfauftritt seit Attentat: "Kugel für die Demokratie eingefangen"

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt seit dem auf ihn verübten Attentat Bedenken zurückgewiesen, er sei eine Bedrohung für die Demokratie. "Letzte Woche habe ich mir eine Kugel für die Demokratie eingefangen", sagte Trump vor Anhängern im US-Bundesstaat Michigan am Samstag. "Ich bin ganz und gar kein Extremist", fügte der Ex-Präsident hinzu.

Textgröße ändern: