Deutsche Tageszeitung - Medien: Bach am 17. Mai beim Fackellauf in Hiroshima

Medien: Bach am 17. Mai beim Fackellauf in Hiroshima


Medien: Bach am 17. Mai beim Fackellauf in Hiroshima
Medien: Bach am 17. Mai beim Fackellauf in Hiroshima / Foto: ©

IOC-Präsident Thomas Bach wird den Olympischen Fackellauf Richtung Tokio an historischer Stätte besuchen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News berichtet, plant Bach am 17. Mai einen Abstecher zu den Feierlichkeiten in Hiroshima, wo der Fackellauf an diesem Tag Station macht.

Textgröße ändern:

Am 6. August 1945 hatte Hiroshima traurige Berühmtheit erlangt. An jenem Tag warfen die USA am Ende des Zweiten Weltkriegs eine Atombombe (Codename Little Boy) über der Stadt ab, es war die erste, die jemals in einem Krieg verwendet wurde. Drei Tage später folgte ein zweiter Abwurf in Nagasaki. Insgesamt weit über 200.000 Menschen starben direkt oder an den Folgeschäden.

Am Tag nach dem Besuch in Hiroshima ist ein Treffen Bachs mit Japans Premierminister Yoshihide Suga vorgesehen, ebenso mit OK-Chefin Seiko Hashimoto und Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Es wird viel zu besprechen geben mit Blick auf die Durchführung der Olympischen Sommerspiele ab 23. Juli in der japanischen Hauptstadt.

Bislang haben sich alle Beteiligten unnachgiebig für die planmäßige Ausrichtung ausgesprochen, trotz steigender Zahlen von Corona-Infektionen im Gastgeberland und anhaltend geringer Unterstützung durch die japanische Bevölkerung. 72 Prozent hatten sich für eine Absage oder eine erneute Verlegung ausgesprochen.

"Wir machen alles Mögliche, um Infektionen zu verhindern und sichere Spiele aus wissenschaftlicher und objektiver Sicht zu veranstalten", hatte Suga jüngst bei einem Besuch im Weißen Haus und einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden erklärt. Auch Bach hatte immer wieder betont, an der Durchführung der Spiele festzuhalten. Gleiches gilt für Seiko Hashimoto.

Bachs Tokio-Besuch im Mai ist der erste seit seinem Japan-Trip im vergangenen November und der zweite insgesamt nach der Verschiebung der Spiele von 2020 auf den Sommer 2021.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Pleite gegen die Ex: Lippmann verliert EM-Auftakt gegen Bock

Die deutsche Beachvolleyballerin Louisa Lippmann hat beim schnellen Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Partnerin Linda Bock einen Fehlstart in die Europameisterschaft hingelegt. Lippmann und ihre neue Mitspielerin Melanie Paul verloren am Mittwoch in Polen mit 1:2 Sätzen gegen Bock und Lea Kunst - erst im vergangenen Monat hatten sich Lippmann und Bock nach anderthalb gemeinsamen Jahren im Sand getrennt. Nun bescherte das EM-Los gleich ein Aufeinandertreffen in der Gruppenphase von Stare Jablonki.

Das Rätselraten hat ein Ende: Ronaldo und seine langjährige Partnerin sind verheiratet

Ein Jahr nach ihrer Verlobung und nach vielen Spekulationen über Ort und Zeit der Hochzeit haben sich der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo und seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez das Ja-Wort gegeben. Die Trauung fand am Dienstag im privaten Kreis mit den fünf Kindern statt, wie die den Sportler vertretende Agentur Brunswick Group der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Fotos von der Zeremonie wurden nicht veröffentlicht.

Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig

Das Bundeskartellamt hält die viel diskutierte 50+1-Regel im deutschen Profifußball in seiner finalen Einschätzung für zulässig. Voraussetzung hierfür sei allerdings, "dass sie konsequent und ohne Unterschiede – sofern es für diese keinen sachlichen Grund gibt – angewendet wird". Dies teilte die Behörde am Mittwoch nach Abschluss des seit 2018 laufenden Prüfverfahrens mit und blieb damit bei ihrer vorläufigen Einschätzung.

Trotz Boykott-Drohung: Ausrichter Polen bereitet U20-WM vor

Gastgeber Polen treibt ungeachtet des angedrohten Boykotts der UEFA die Planungen für die anstehende U20-Weltmeisterschaft der Frauen voran. Die Vorbereitung verlaufe "gemäß dem vereinbarten Zeitplan" und befinde sich in der "Endphase", teilte der Polnische Fußballverband (PZPN) auf SID-Anfrage mit. Bislang gebe es "keine Informationen über einen möglichen Rückzug einer teilnehmenden Mannschaft aus dem Turnier. Wir gehen davon aus, dass die aktuelle Situation zügig geklärt wird, sodass junge Spielerinnen aus aller Welt in Polen antreten können".

Textgröße ändern: