Deutsche Tageszeitung - Draisaitl trifft dreimal - und verliert dennoch klar

Draisaitl trifft dreimal - und verliert dennoch klar


Draisaitl trifft dreimal - und verliert dennoch klar
Draisaitl trifft dreimal - und verliert dennoch klar

Trotz einer Glanzvorstellung des frischgebackenen deutschen NHL-Rekordtorjägers Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers im Alberta-Derby eine böse Niederlage bei den Calgary Flames kassiert. Draisaitl traf zum ersten Mal in der laufenden Saison der nordamerikanischen Eishockey-Eliteliga dreimal, dennoch gingen die Oilers mit 5:9 unter.

Textgröße ändern:

Der 26 Jahre alte Draisaitl, der in der vergangen Woche mit seinen beiden Treffern gegen San Jose den Ex-Bundestrainer Marco Sturm als besten deutschen Torschützen in der NHL überholt hatte, steht nun bei 246 Treffern in 544 Spielen. Sturm hatte für seine 242 Tore 938 Spiele benötigt.

Gegen die Flames steuerte Draisaitl zudem einen Assist bei, mit 94 Punkten liegt er in der NHL-Scorerliste weiter hinter seinem Oilers-Kollegen Conor McDavid (97) auf Platz zwei. Edmonton (77 Punkte) belegt in der Pacific Division als Dritter weiter einen Play-off-Platz, Calgary (88) festigte Platz eins.

Niederlagen gab es am Samstag auch für die weiteren deutschen Profis. Torwart Philipp Grubauer unterlag mit Seattle Kraken 2:4 bei den Los Angeles Kings, parierte dabei 20 von 23 Schüssen. Stürmer Tim Stützle blieb beim 3:4 nach Verlängerung seiner Ottawa Senators gegen die Florida Panthers ohne Scorerpunkt. Abwehr-Rookie Moritz Seider konnte trotz einer guten Leistung die 1:2-Niederlage der Detroit Red Wings gegen Meister Tampa Bay Lightning nicht verhindern.

SID cl

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

NFL: Deutsches Quintett im Practice Squad

Nach dem Aus bei der letzten Kaderreduzierung dürfen sich fünf deutsche Footballprofis weiter Hoffnungen auf Einsätze in der US-Profiliga NFL machen. Lorenz Metz, Paul Rubelt, Julius Welschof, Kilian Zierer sowie Niklas Henning wurden in Practice Squads aufgenommen und haben damit die Chance, es über diesen Weg vor Spieltagen ins Aufgebot zu schaffen.

Hoeneß über Messi-Abschied: "Total richtig"

Für Uli Hoeneß (74) ist Lionel Messi "der Allergrößte", doch sein Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft wurde laut des Bayern-Patrons auch allmählich Zeit. "Ich finde es total richtig, dass er jetzt aufhört", sagte Hoeneß in Hamburg, wo er von der Sport Bild für seine Lebenswerk geehrt wurde: "Auf die Dauer macht es natürlich keinen Sinn, dass zehn Mann laufen müssen, damit er mitspielen kann."

Oberdorf nach Comeback: "Habe es echt vermisst"

Mit einem Blumenstrauß in der Hand, den ihre Freundin ihr ins Stadion hatte liefern lassen, versuchte Lena Oberdorf, ihre Gefühle zu sortieren: "Ich war bei der Einwechslung ein bisschen emotional, ich hatte ein bisschen Tränen in den Augen, ich musste mich kurz straffen", berichtete sie bei Sport1. 316 Tage, nachdem sie zum zweiten Mal innerhalb von 15 Monate einen Kreuzbandriss erlitten hatte, war Oberdorf zuvor für den FC Bayern auf den Platz zurückgekehrt - und zeigte sich nach ihrer Einwechslung in der 71. Minute beim 2:0 (1:0)-Sieg in der Bundesliga am Montag über Mainz 05 "einfach nur happy."

"Dirigent" Wawrinka verabschiedet sich von der Grand-Slam-Bühne

Stan Wawrinka blickte mit Tränen in den Augen auf das Tributvideo auf der großen Leinwand, dann versuchte er, seine Emotionen in Worte zu fassen. "Ich habe über die Jahre so viel Support und Liebe hier erfahren. Es war immer besonders", sagte der Schweizer Tennisstar, nachdem seine Grand-Slam-Karriere trotz der Dreisatzniederlage gegen Matteo Berrettini bei den US Open ein würdiges Ende gefunden hatte.

Textgröße ändern: