Deutsche Tageszeitung - Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung"

Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung"


Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung"
Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung" / Foto: © SID

Der neue Trainer Daniel Farke sieht sich bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nicht als "1B-Lösung". "Das sind Kategorien, die mich gar nicht interessieren. 1A, 1B, 1C? Vielleicht werde ich ja die 1D-Lösung - D wie Dauerlösung", sagte der 45-Jährige bei seiner Vorstellung am Sonntag im Borussia-Park. Gladbach hatte sich nach der Trennung von Adi Hütter auch intensiv um Ex-Trainer Lucien Favre bemüht.

Textgröße ändern:

Farke bezeichnete das als "völlig selbstverständlich. Lucien Favre hat hier außergewöhnliche Arbeit abgeliefert. Wenn irgendwann Borussia Dortmund einmal ohne Trainer und Jürgen Klopp auf dem Markt ist, bin ich sicher, dass sich Dortmund auch mit Klopp beschäftigen wird".

Bei der Frage nach seiner Zielsetzung gab sich Farke zurückhaltend. "Die letzten 18 bis 24 Monate waren hier nicht einfach, und jetzt kommen mit Schalke und Bremen zwei Urgesteine hinzu. Da wäre es falsch, übereuphorische Ziele auszugeben und zu sagen: 'Wir drücken einen Knopf und spielen die Liga in Grund und Boden'. Uns steht ein gesunder Realismus zu", sagte Farke, der in England Norwich City zweimal zum Aufstieg in die Premier League geführt hatte.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: