Deutsche Tageszeitung - Diskus-Trio um Pudenz im WM-Finale

Diskus-Trio um Pudenz im WM-Finale


Diskus-Trio um Pudenz im WM-Finale
Diskus-Trio um Pudenz im WM-Finale / Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring/SID

Das deutsche Diskus-Trio um die Olympia-Zweite Kristin Pudenz hat geschlossen das WM-Finale erreicht und damit die Hoffnungen auf eine Medaille genährt. Vize-Europameisterin Pudenz (Potsdam) erreichte am Sonntag in der Qualifikation mit erzielten 62,71 m ebenso wie die EM-Dritte Claudine Vita (Neubrandenburg/64,51) und Shanice Craft (Halle an der Saale/63,42) die Entscheidung am Dienstag (20.20 Uhr/ARD und Eurosport).

Textgröße ändern:

An ihre Saisonbestleistungen kamen die DLV-Werferinnen in Budapest noch nicht heran. Pudenz musste etwas zittern und erreichte als Zehntbeste das Finale der stärksten zwölf Werferinnen. Die für die sichere Qualifikation geforderten 64,00 m übertraf einzig Vita.

"Ich bin natürlich glücklich, dass ich das große 'Q' erreicht habe. Dass es am frühen Morgen so gut geklappt hat, ist super", sagte die 26-Jährige und ergänzte mit Blick auf den Endkampf: "Wir wollen ein gutes Resultat abliefern und es zu dritt in die Top Acht schaffen."

Die beste Weite verbuchte Olympiasiegerin Valarie Allman (USA) mit erzielten 67,14 m. Auch Titelverteidigerin Feng Bin (China/65,68) und Europameisterin Sandra Perkovic (Kroatien/65,62) kamen mühelos weiter und untermauerten ihre Rollen als Favoritinnen.

Das deutsche Trio gehörte mit den gemeldeten Leistungen zu den besten Sieben der Welt und zählt in der ungarischen Hauptstadt damit zu den wenigen Medaillenkandidaten für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel

Der nächste verschossene Elfmeter und eine schmerzende Pleite: Fußball-Superstar Lionel Messi hat in der Major League Soccer (MLS) einen bitteren Abend erlebt. Im Topspiel beim Nashville SC verlor er mit Titelverteidiger Inter Miami in der Nacht zum Sonntag mit 1:4 (1:1). In der 23. Minute scheiterte Messi vom Punkt an Torwart Brian Schwake.

Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"

Nach seinem Weltrekord musste Johannes Liebmann erstmal seine Gefühle sortieren. "Was in mir vorgeht, weiß ich selber noch nicht genau. Es ist auf jeden Fall viel", sagte der neue deutsche Schwimmstar nach seinem sensationellen Goldrennen bei der EM in Paris, "ich muss jetzt auch erstmal gucken, dass ich heute Nacht wieder schlafen kann. Morgen geht es ja weiter."

DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"

Marie Gülich formte mit ihren Händen ein Herz in Richtung Publikum, dann atmete die Kapitänin der deutschen Basketball-Nationalmannschaft einmal tief durch. "Mein Körper fühlt sich echt gut an. Manchmal hört man zu doll rein. Es hat gut funktioniert heute", sagte die 32-Jährige bei MagentaTV. Ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss hatte Gülich beim 60:65 (27:29) gegen Spanien endlich ihr Comeback gegeben - und war erleichtert.

Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage

Julian Weber rieb sich das Kinn. "Mein Kiefer tut echt weh, ich habe so viel rumgeschrien", sagte Europas Speerwurf-König nach seinem Wahnsinns-Wurf zu Gold. Erst im letzten Versuch machte der Mainzer seinen zweiten großen Titel der Karriere klar und konterte den aufmüpfigen Youngster Nick Thumm aus. "Das war schon mit das geilste Feeling, das ich bisher so hatte", sagte Weber über seinen Meisterschaftsrekord von 90,40 Metern: "Da war so viel Adrenalin in diesem Moment."

Textgröße ändern: