Deutsche Tageszeitung - Heim-EM: Hockeymänner mit klarem Sieg über die Niederlande

Heim-EM: Hockeymänner mit klarem Sieg über die Niederlande


Heim-EM: Hockeymänner mit klarem Sieg über die Niederlande
Heim-EM: Hockeymänner mit klarem Sieg über die Niederlande / Foto: © FIRO/SID

Die deutschen Hockeymänner haben sich bei der Heim-EM in Mönchengladbach eindrucksvoll zurückgemeldet. Zwei Tage nach dem überraschenden Fehlstart beim 3:3 gegen Wales besiegte der Weltmeister den Titelverteidiger aus den Niederlanden mit 3:0 (3:0). Deutschland übernahm damit die Führung in der Gruppe B und hat den Gruppensieg im Spiel gegen Frankreich am Mittwoch (19.30) nun in eigener Hand.

Textgröße ändern:

Justus Weigand (2.), Niklas Wellen (5.) und Malte Hellwig (28.) trafen vor knapp 10.000 Zuschauern im ausverkauften Hockeypark für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB), die in Mönchenglabach um den ersten EM-Titel seit 2013 und die damit einhergehende direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris kämpft.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"

Nach seinem Weltrekord musste Johannes Liebmann erstmal seine Gefühle sortieren. "Was in mir vorgeht, weiß ich selber noch nicht genau. Es ist auf jeden Fall viel", sagte der neue deutsche Schwimmstar nach seinem sensationellen Goldrennen bei der EM in Paris, "ich muss jetzt auch erstmal gucken, dass ich heute Nacht wieder schlafen kann. Morgen geht es ja weiter."

DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"

Marie Gülich formte mit ihren Händen ein Herz in Richtung Publikum, dann atmete die Kapitänin der deutschen Basketball-Nationalmannschaft einmal tief durch. "Mein Körper fühlt sich echt gut an. Manchmal hört man zu doll rein. Es hat gut funktioniert heute", sagte die 32-Jährige bei MagentaTV. Ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss hatte Gülich beim 60:65 (27:29) gegen Spanien endlich ihr Comeback gegeben - und war erleichtert.

Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage

Julian Weber rieb sich das Kinn. "Mein Kiefer tut echt weh, ich habe so viel rumgeschrien", sagte Europas Speerwurf-König nach seinem Wahnsinns-Wurf zu Gold. Erst im letzten Versuch machte der Mainzer seinen zweiten großen Titel der Karriere klar und konterte den aufmüpfigen Youngster Nick Thumm aus. "Das war schon mit das geilste Feeling, das ich bisher so hatte", sagte Weber über seinen Meisterschaftsrekord von 90,40 Metern: "Da war so viel Adrenalin in diesem Moment."

Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double

Versöhnlicher WM-Abschluss für Isabell Werth: Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin hat die Weltmeisterschaften in Aachen mit der Bronzemedaille in der Kür abgeschlossen. In der letzten Dressurprüfung der Wettkämpfe ritt die erfolgreichste Reiterin der Geschichte unter Flutlicht als allerletzte Starterin mit ihrem Olympiapferd Wendy zu 88,650 Prozent und gewann die 14. WM-Medaille ihrer Karriere. Gold holte sich Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien vor der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour.

Textgröße ändern: