Deutsche Tageszeitung - Ruder-WM: Doppelvierer der Männer löst Olympia-Ticket

Ruder-WM: Doppelvierer der Männer löst Olympia-Ticket


Ruder-WM: Doppelvierer der Männer löst Olympia-Ticket
Ruder-WM: Doppelvierer der Männer löst Olympia-Ticket / Foto: © IMAGO/Aleksandar Djorovic/SID

Der Doppelvierer der Männer hat bei der Ruder-WM in Belgrad mit dem Einzug ins Finale als erstes deutsches Boot das Olympia-Ticket gelöst. Anton Finger, Max Appel, Tim Ole Naske und Moritz Wolff zogen im Halbfinale auf den letzten Metern noch an der Ukraine vorbei und holten den nötigen dritten Platz. Der Kampf um die Medaillen steht am Samstag an.

Textgröße ändern:

"Ich kann das Gefühl im Moment wirklich nicht beschreiben. Es war eine Teamleistung. Ich liebe die Jungs einfach, ich liebe sie wirklich, wirklich", sagte Naske, der bei der WM 2017 noch im Einer das Finale erreicht hatte: "Nächstes Jahr nach Paris zu fahren, ist mehr als ein wahr gewordener Traum."

Der Doppelvierer der Frauen verpasste dagegen ebenso wie der Vierer ohne Steuerfrau das Finale. Beide Boote brauchen im Kampf um Paris 2024 nun einen Sieg im B-Lauf, um nicht auf die knifflige Nachqualifikation im Mai 2024 hoffen zu müssen.

Einen schwarzen Tag erwischte der leichte Männer-Doppelzweier: Paul Leerkamp und Jonathan Rommelmann kamen im Halbfinale bei der 1000-m-Marke aus dem Gleichgewicht und fielen ins Wasser. Beide kletterten mit einiger Mühe zurück ins Boot, kamen aber erst mehr als drei Minuten nach der Konkurrenz ins Ziel. Bis zu dem Fauxpas lag das Duo auf Rang vier, Platz drei hätte den Einzug ins Finale bedeutet. Nun muss für das Olympia-Ticket ein Sieg im B-Finale her.

Am Freitag sind sowohl Titelverteidiger Oliver Zeidler als auch der Deutschland-Achter im Einsatz. Einer-Weltmeister Zeidler muss im Halbfinale (9.55) Dritter werden, um den Endlauf zu erreichen. Der Achter tritt anschließend im Hoffnungslauf an (11.15), dort ist Rang zwei für den Finaleinzug gefordert.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg

Jungstar Jamal Musiala hat beim "Telekom Cup" für einen Schreckmoment gesorgt. Der Nationalspieler brach ohne gegnerische Einwirkung beim Testspiel gegen RB Leipzig kurz vor Schluss zusammen. Sofort eilten die Betreuer auf den Platz, seine Kollegen leisteten erste Hilfe. Nach minutenlanger Behandlung konnte der 23-Jährige wieder aufstehen. Er musste aber ausgewechselt werden und verließ unter dem Applaus der Fans den Platz.

Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren

Rückkehrerin Helen Kevric hat sich bei der Turn-EM in ihrer Paradedisziplin am Stufenbarren erstmals zur Europameisterin gekrönt. Gemeinsam mit Karina Schönmaier, die Silber am Sprung gewann, bescherte sie dem Deutschen Turner-Bund (DTB) nach dem Mehrkampf am Donnerstag die ersten Medaillen bei den Titelkämpfen in Zagreb.

Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby

Miroslav Klose und der 1. FC Nürnberg haben ihren Traumstart in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Prestigeerfolg im 277. Frankenderby veredelt. In einem intensiven Traditionsduell mit der SpVgg Greuther Fürth setzte sich der Club trotz zweimaligen Rückstands mit 4:2 (2:2) durch und feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Hertha mit perfektem Start

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Hertha BSC hat trotz zahlreicher Abgänge einen perfekten Start in der 2. Fußball-Bundesliga hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl feierte einen 4:1 (3:0)-Erfolg gegen Bundesligaabsteiger 1. FC Heidenheim und wahrte damit die weiße Weste.

Textgröße ändern: