Deutsche Tageszeitung - FIFA: "Fußball steht solidarisch zu Israel und Palästina"

FIFA: "Fußball steht solidarisch zu Israel und Palästina"


FIFA: "Fußball steht solidarisch zu Israel und Palästina"
FIFA: "Fußball steht solidarisch zu Israel und Palästina" / Foto: © SID

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach der Eskalation im Nahost-Konflikt für Frieden geworben und seine Trauer um die vielen Toten und Verwundeten auf Seiten Israels und der Palästinenser bekundet. "Es ist ebenso herzzerreißend wie schockierend zu sehen, dass eine Region, deren Menschen schon viel zu lange so tiefes Leid erfahren haben, noch mehr leiden muss", schrieb Infantino in einem offenen Brief.

Textgröße ändern:

"Die Fußballwelt steht absolut solidarisch zu den Menschen in Israel und Palästina und all den unschuldigen Opfern, die einen unsäglichen Preis zahlen mussten", ergänzte er und sprach den Fußball-Verbänden Israels und Palästinas "angesichts der schrecklichen Gewalttaten der letzten Tage im Namen der FIFA und der gesamten internationalen Fußballgemeinschaft tiefstes Beileid" aus.

"Die FIFA schließt sich dem Aufruf zur sofortigen Beendigung der Kampfhandlungen und zur sofortigen Linderung des Leids der Menschen in Israel und Palästina an", schrieb Infantino, schränkte aber auch ein: "Natürlich wissen wir, dass der Fußball die Probleme der Welt nicht lösen kann, aber er kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, ein Licht der Hoffnung dorthin zu bringen, wo nur Dunkelheit zu herrschen scheint."

Der Fußball zeige, "dass es möglich ist, Menschen in einem Umfeld des gegenseitigen Respekts zusammenzubringen und so Frieden und schließlich Versöhnung zu fördern, auch wenn dies einigen unmöglich erscheint". Die FIFA werde versuchen, ihren Teil zur Deeskalation zu leisten.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Masters in Cincinnati: Altmaier kämpft sich in Runde zwei

Tennisprofi Daniel Altmaier hat bei der Generalprobe für die US Open eine herbe Enttäuschung abgewendet. Beim ATP-Masters in Cincinnati bezwang der 27-Jährige den Qualifikanten Coleman Wong (Hongkong) mit 3:6, 6:3, 6:4 und zog damit in die zweite Runde des finalen Turniers vor dem Höhepunkt der Hartplatzsaison ein. Dort trifft Kempener auf den an Nummer zehn gesetzten Italiener Lorenzo Musetti.

Radprofi Tarling stirbt nach Unfall bei Portugal-Rundfahrt

Der britische Radprofi Finlay Tarling ist bei der Portugal-Rundfahrt tödlich verunglückt. Der Bruder von Ineos-Star Joshua Tarling sei "bei einem schweren Unfall während der achten Etappe" ums Leben gekommen, teilten die Organisatoren am Freitag mit. Der Fahrer vom NSN Development Team wurde nur 19 Jahre alt.

Schwimm-EM: Köhler holt Silber über 100 m Schmetterling

Ex-Weltmeisterin Angelina Köhler ist zwei Jahre nach ihrem Olympia-Trauma in Paris auf das EM-Podium geschwommen. Die 25 Jahre alte Berlinerin sicherte sich über 100 m Schmetterling in der französischen Hauptstadt, wo sie bei den Sommerspielen 2024 noch den bitteren vierten Platz belegt hatte, in 56,39 Sekunden Silber und damit ihr erstes europäisches Edelmetall auf der Langbahn. Zugleich war es die erste Medaille einer deutschen Schwimmerin auf dieser Strecke seit 33 Jahren, 1993 hatte Franziska van Almsick in Sheffield Silber gewonnen.

Gruppe um Bezos steigt beim FC Liverpool ein

Eine Investorengruppe mit dem Amazon-Milliardär Jeff Bezos steigt beim englischen Fußball-Rekordmeister FC Liverpool ein. Der Klub gab am Freitag "eine endgültige Vereinbarung zum Verkauf eines Minderheitsanteils an 1892 Holdings" bekannt. Angeführt werden die Investoren von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des indischen Stahl-Magnaten Lakshmi Mittal. Neben Bezos ist auch Eduardo Saverin dabei, ein Mitgründer von Facebook.

Textgröße ändern: