Deutsche Tageszeitung - Olympische Verbände unterstützen DOSB-Olympiapläne

Olympische Verbände unterstützen DOSB-Olympiapläne


Olympische Verbände unterstützen DOSB-Olympiapläne
Olympische Verbände unterstützen DOSB-Olympiapläne / Foto: © SID

Eine mögliche Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) um Olympische und Paralympische Spiele kann auf die Unterstützung der Olympischen Spitzenverbände in Deutschland bauen. Das erklärten die Verbände nach einem Treffen von 24 Vertretern am Donnerstag in Wiesbaden in der gemeinsamen "Wiesbadener Erklärung".

Textgröße ändern:

Man unterstütze "ausdrücklich" den vom DOSB vorgeschlagenen Sondierungs- und Abstimmungsprozess, hieß es in einem Fazit, das stellvertretend von Andreas Michelmann, dem Präsidenten des Deutschen Handballbundes (DHB), sowie Franz Steinle, dem Präsidenten des Deutschen Skiverbandes (DSV), verfasst wurde.

"Die Olympischen Verbände begrüßen die bisherige Herangehensweise sowie den ergebnisoffenen und transparenten Dialog", erklärten die Verbände: "Es besteht uneingeschränkt Einigkeit, dass eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele die dringend benötigten Impulse für den Leistungs- und Breitensport geben und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports stärken kann."

Als Zeitraum sprachen sich die Verbände zunächst für die Erstellung eines Bewerbungskonzepts für 2036 und/oder 2040 aus. Auch die verbindliche Prüfung der Rahmenbedingungen für eine mögliche Bewerbung um Winterspiele 2038 wurde gefordert. Zudem wurde die Bundesregierung aufgefordert, "sich entsprechend des Koalitionsvertrages eindeutig für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu positionieren und die Bemühungen des DOSB weiter zu unterstützen".

Die Mitgliederversammlung des DOSB soll am 2. Dezember in Frankfurt am Main in einer "Frankfurter Erklärung" das Warum einer Bewerbung beantworten. Als Kandidat für die Ausrichtung der Sommerspiele gilt Berlin. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat die Zustimmung des Senats erst kürzlich bekräftigt. "Wir unterstützen die Idee mit Nachdruck und finden den Plan einer nationalen Bewerbung großartig", so Wegner.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft

Nach dem Tod seines Vaters hat Fußball-Superstar Lionel Messi emotional Abschied genommen - und ein baldiges Karriereende angedeutet. Er habe "einfach nur Fußball gespielt, und jetzt habe ich große Zweifel, ob ich das noch lange tun werde", schrieb der Argentinier bei Instagram. Sein Vater sei von Anfang an seiner Seite gewesen: "Warum konntest du nicht noch ein kleines bisschen länger durchhalten, damit wir es gemeinsam zu Ende bringen können?"

Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali

Geglückter Auftakt mit Schrecksekunde: Darja Varfolomeev hat bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main in der Qualifikation mit dem Reifen und dem Ball zwei gelungene Übungen gezeigt. Mit dem Reifen kam sie am Mittwoch auf 29,250 Punkte, mit dem Ball gelangen ihr 29,700 Punkte.

Pleite gegen die Ex: Lippmann verliert EM-Auftakt gegen Bock

Die deutsche Beachvolleyballerin Louisa Lippmann hat beim schnellen Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Partnerin Linda Bock einen Fehlstart in die Europameisterschaft hingelegt. Lippmann und ihre neue Mitspielerin Melanie Paul verloren am Mittwoch in Polen mit 1:2 Sätzen gegen Bock und Lea Kunst - erst im vergangenen Monat hatten sich Lippmann und Bock nach anderthalb gemeinsamen Jahren im Sand getrennt. Nun bescherte das EM-Los gleich ein Aufeinandertreffen in der Gruppenphase von Stare Jablonki.

Das Rätselraten hat ein Ende: Ronaldo und seine langjährige Partnerin sind verheiratet

Ein Jahr nach ihrer Verlobung und nach vielen Spekulationen über Ort und Zeit der Hochzeit haben sich der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo und seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez das Ja-Wort gegeben. Die Trauung fand am Dienstag im privaten Kreis mit den fünf Kindern statt, wie die den Sportler vertretende Agentur Brunswick Group der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Fotos von der Zeremonie wurden nicht veröffentlicht.

Textgröße ändern: