Deutsche Tageszeitung - DFB-Gegner: Deutschland "sicher Favorit"

DFB-Gegner: Deutschland "sicher Favorit"


DFB-Gegner: Deutschland "sicher Favorit"
DFB-Gegner: Deutschland "sicher Favorit" / Foto: © SID

Die Trainer der deutschen EM-Kontrahenten begegnen der DFB-Elf mit Respekt, sehen allesamt aber auch gute Chancen auf das Weiterkommen. "Deutschland ist eine Turniermannschaft, hat den Heimvorteil und ist damit sicher Favorit in der Gruppe", sagte der Schweizer Coach Murat Yakin.

Textgröße ändern:

Sein schottischer Kollege Steve Clarke ergänzte: "Die Deutschen sollten sich auf eine riesige Menge schottischer Fans einstellen. Es ist nett, dass wir das Turnier eröffnen dürfen, hoffentlich können wir gut starten." Beim Auftaktspiel am 14. Juni 2024 in München müsse seine Elf "dafür Sorge tragen, dass wir uns nicht zu sehr vom Anlass beeindrucken lassen", betonte Clarke, "sondern aufs Spiel konzentrieren. Wir freuen uns darauf, es ist ein spannendes Los".

Das sah Marco Rossi ähnlich. "Auf dem Papier sind einige Gruppen schwieriger als unsere. Aber gegen die Deutschen zu spielen wird nicht einfach sein", sagte der Trainer der Ungarn mit Blick auf das Duell am 19. Juni in Stuttgart. Die DFB-Elf habe "fantastische Spieler, einen tollen Kapitän - gegen sie wird es schwer".

Dennoch träume Ungarn davon, "aus der Gruppe herauszukommen. Wir wissen, wer wir sind, wo wir stehen, und wir müssen uns verbessern. Aber niemand kann mehr sagen, dass sie uns schon vorher geschlagen haben – für uns ist das ein großer Erfolg. Dennoch dürfen wir den Schultern unserer Spieler keine zu große Last aufbürden."

Der frühere Bundesliga-Profi Yakin, dessen Mannschaft am 23. Juni in Frankfurt letzter deutscher Vorrundengegner ist, meinte noch: "Natürlich ist es eine herausfordernde Gruppe. Auch Ungarn ist stark, hat ohne Niederlage die Quali-Gruppe gewonnen. Die Schotten haben tolle Fans und in der Quali Spanien geschlagen – ein starkes Zeichen. Es gibt keine schwachen Gegner, in allen drei Teams gibt es tolle Spieler. Aber wir wollen ein Wörtchen mitreden und in die nächste Runde."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"

Merlin Hummel hatte seine Silbermedaille noch nicht einmal um den Hals hängen, da nahm er schon die nächsten und größeren Ziele ins Visier. "Ich bin so, so dankbar, wie schnell ich an diesem Punkt angekommen bin. Vor drei Jahren hätte ich noch gedacht, das ist utopisch", sagte der Vizeweltmeister, der nun auch Vize-Europameister im Hammerwerfen ist: "Und die Goldmedaille wird noch kommen."

"Schon ungewohnt": Gose schwimmt auch ohne Coach zu EM-Silber

Isabel Gose war nach EM-Silber über 800 m Freistil mehr als zufrieden - vor allem, weil die gewohnte Unterstützung am Beckenrand dieses Mal fehlte. Sie hoffe, dass auch Trainer Bernd Berkhahn "happy" mit ihrer Leistung bei der Schwimm-EM in Paris sei, sagte die Magdeburgerin: "Ich werde ihm gleich mal schreiben oder kurz mit ihm telefonieren."

Kein Schlaf, aber starke Nerven: Gelungene WM-Premiere von Netz

Nach seinem erfolgreichen Debüt auf der ganz großen Bühne strahlte WM-Debütant Raphael Netz über das ganze Gesicht, der fehlende Schlaf war ihm nicht anzumerken. "Was ungewohnt war", sagte der bestens gelaunte Dressurreiter nach seinem gelungenen Auftritt mit Partner Camelot beim Auftakt der Heim-WM, "normalerweise mache ich immer ein Powernap vor meiner Prüfung."

Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"

Owen Ansah strahlte, stolz posierte der Sprinter mit der Deutschland-Fahne und seiner Bronze-Medaille für die Fotografen - und natürlich war der Hamburger auf die Fragen nach dem Rennen seines Lebens vorbereitet.

Textgröße ändern: