Deutsche Tageszeitung - "Zurück im Spiel": Hirscher gibt Comeback in Sölden

"Zurück im Spiel": Hirscher gibt Comeback in Sölden


"Zurück im Spiel": Hirscher gibt Comeback in Sölden
"Zurück im Spiel": Hirscher gibt Comeback in Sölden / Foto: © SID

Jetzt also wirklich! Marcel Hirscher kehrt 2051 Tage nach seinem bislang letzten Weltcup-Rennen in den Skizirkus zurück. Der 35-Jährige bestätigte sein Comeback für den Riesenslalom beim Weltcup-Auftakt am Sonntag (10.00/13.00 Uhr/BR und Eurosport) in Sölden auf der Instagram-Seite seines Teams Van Deer-Red Bull.

Textgröße ändern:

"Ich habe mich entschieden und gesagt: Ich mach das!", sagte Hirscher in einem kurzen Video, in dem er über sein "großes Herzensprojekt" spricht. Er sei "zurück in dem Spiel, das wir lieben".

Der Niederländische Skiverband hatte die mit Spannung erwartete Rückkehr des achtmaligen Gesamtweltcupsiegers bereits am Dienstag angekündigt, später aber mit dem Zusatz versehen: Sofern Hirscher fit sei. Der Verband sprach von einem "historischen Ereignis".

Hirscher hatte seine überaus erfolgreiche Laufbahn 2019 beendet. Der Slalom in Soldeu/Andorra am 17. März 2019, bei dem der zweimalige Olympiasieger und siebenmalige Weltmeister 14. geworden war, ist sein bislang letztes Weltcup-Rennen.

Für seine Rückkehr wechselte er die Nation, künftig startet er für die Heimat seiner Mutter Sylvia. Er wolle keinem Österreicher den Platz wegnehmen, sagte er. Außerdem profitiert Hirscher von der neuen Wildcard, die zu diesem Winter eingeführt wurde. Sie garantiert Rückkehrern wie ihm unter gewissen Voraussetzungen einen Start direkt hinter der Gruppe der 30 Spitzenfahrer.

Auf dem Rettenbachferner wird Hirscher auf seinen eigenen Skiern unterwegs sein: Er hat inzwischen eine eigene Marke (Van Deer) ins Leben gerufen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint

Noch vor dem Qualifying warf Jorge Martín das Handtuch, nach seinem Handgelenkbruch machte eine Teilnahme des früheren Champions an den MotoGP-Rennen in Malaysia doch keinen Sinn. "Für die Effizienz auf der Strecke war das Risiko zu hoch. Es war die beste Option, aufzuhören", sagte der Spanier vor seiner vorzeitigen Abreise.

Grubauer muss vom Eis - Kraken gehen baden

Nach dem vierten Gegentreffer ging Nationaltorhüter Philipp Grubauer in Kanada vom Eis und wurde von Joey Daccord ersetzt, ein Comeback gelang den Seattle Kraken aber auch mit dem Ersatzmann nicht mehr. 2:6 unterlag das Team in der Eishockey-Profiliga NHL bei den Calgary Flames, es war die sechste Niederlage im 14. Saisonspiel.

Orlando gelingt Revanche: Wagner lobt "starke Reaktion"

Nur 48 Stunden nach der schlimmen Pleite bei den Toronto Raptors ist Basketballstar Franz Wagner in der NBA mit Orlando Magic die schnelle Revanche geglückt. Beim "Double Header" in Kanada setzte sich das Team aus Florida im zweiten Duell 121:114 durch, Wagner gelang mit 26 Punkten seine bislang beste Saisonleistung.

Drei Pleiten - und nun die Bayern: FSV trifft "harter Schlag"

Nach drei Pflichtspielpleiten binnen sechs Tagen war Niko Bungert schon restlos bedient - und nun kommen auch noch die Bayern. "Wenn wir weiter solche Spiele abliefern wie in den vergangenen Tagen, werden wir wenig Bundesligapunkte holen", schimpfte der Sportdirektor des FSV Mainz 05 nach dem 1:4 (0:3) zum Auftakt des 8. Spieltags beim Neuling SV Elversberg.

Textgröße ändern: