Deutsche Tageszeitung - "Absolut okay": Nawrath bei Bö-Sieg erneut Achter

"Absolut okay": Nawrath bei Bö-Sieg erneut Achter


"Absolut okay": Nawrath bei Bö-Sieg erneut Achter
"Absolut okay": Nawrath bei Bö-Sieg erneut Achter / Foto: © SID

Philipp Nawrath hat beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen ein weiteres Spitzenergebnis geschafft. Nach Platz acht im Sprint lief der 31-Jährige in der Verfolgung erneut auf Rang acht, im Kampf ums Podest hatte er nach zwei Schießfehlern auf den 12,5 Kilometern allerdings nie eine echte Chance. Beim neuerlichen Sieg von Johannes Thingnes Bö war der Bayer damit im fünften Einzelrennen zum vierten Mal bester Deutscher.

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"Am Schießstand kann ich mit 90 Prozent wieder zufrieden sein, das ist okay", sagte Nawrath: "Damit es weiter nach vorne geht, muss man halt 95 Prozent oder mehr schießen. Den Platz gehalten, Top Ten ist absolut ok." Es sei vom Team "ein gutes Rennen" gewesen, sagte Trainer Uros Velepec: "Die Spitze war aber nur noch schwer anzugreifen."

Nawrath legte mit einem Fehler im ersten Schießen los, dadurch zog die Spitzengruppe davon. Letztlich fehlte eine Minute aufs Podest. Justus Strelow (2 Strafrunden/+1:38,3 Minute) erfüllte mit Platz 13 den zweiten Teil der WM-Norm. Die nach schwachem Sprint spät gestarteten Deutschen machten allesamt Ränge gut. Philipp Horn (1/+2:05,2) wurde 21., Simon Kaiser (2/+2:12,7) holte mit Platz 25 sein bislang bestes Ergebnis. Johannes Kühn (2/+3:06,4) lief von Rang 59 auf 34 nach vorne.

Sprintsieger Bö setzte sich nach zwei Schießfehlern in einem packenden Dreikampf auf der Schlussrunde erneut durch und verteidigte erfolgreich sein Gelbes Trikot. Dabei brachte er am letzten Anstieg Emilien Jacquelin (1/+3,5) bei einem Überholmanöver zu Fall. Der als 14. gestartete Franzose wurde im Zielsprint gegen den Norweger Sturla Holm Lägreid (1/+3,8) noch Zweiter.

"Es gab keine Chance für mich, ihm nicht auf die Ski zu treten. Es ist sein eigener Fehler", sagte Bö zum Sturz von Jacquelin - und der gab sich einsichtig: "Ich war zu weit links. Ich habe rechts die Seite geöffnet, deshalb wollte er vorbei innen. Ich bin nicht sehr böse, er ist immer noch ein guter Freund von mir."

Zum Ende des Weltcups steht am Sonntag (14.15 Uhr/ZDF und Eurosport) noch die zweite Staffel des Winters an, in Kontiolahti hatte das deutsche Quartett mit Rang vier samt deutlichem Rückstand enttäuscht.

(B.Izyumov--DTZ)

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