Deutsche Tageszeitung - Medien: Schröder vor Wechsel zu den Warriors

Medien: Schröder vor Wechsel zu den Warriors


Medien: Schröder vor Wechsel zu den Warriors
Medien: Schröder vor Wechsel zu den Warriors / Foto: © SID

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder steht anscheinend kurz vor einem Trade mitten in der Saison. Das berichten US-Medien. Demnach solle der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft innerhalb der NBA im Tausch mit De'Anthony Melton von den Brooklyn Nets zu den Golden State Warriors wechseln, bei denen auf der Guard-Position Superstar Stephen Curry spielt.

Textgröße ändern:

Die Nets sind mit zehn Siegen aus 25 Spielen Zehnter der Eastern Conference. Bei den Warriors wären die Play-off-Chancen besser, das Team aus San Francisco ist Fünfter im Westen. Für Schröder ist es mit durchschnittlich 18,4 Punkten und 6,6 Assists pro Spiel bisher eine erfolgreiche Saison. Der 31-Jährige war erst im Februar von den Toronto Raptors nach Brooklyn gewechselt, die Warriors wären seine achte Station in der NBA.

Laut ESPN soll der Wechsel am Sonntag finalisiert werden. Schröder soll die Lücke füllen, die Melton nach einem Kreuzbandriss bei den Golden State Warriors hinterlassen hat. Der 26-Jährige, der Curry beim Aufbau unterstützt hat, fällt für die gesamte Saison aus. Ohne Melton haben die Warriors sieben der vergangenen neun Spiele verloren. Dessen Ausfall habe "alles geändert", gab Trainer Steve Kerr zu.

Für Schröder wäre der Wechsel eine Belohnung für die starken Auftritte seit Saisonbeginn. "Ich bin zwölf Jahre hier, ich weiß, wie das Business läuft. Im Endeffekt spiele ich für Brooklyn, ich bin hier sehr happy. Man weiß aber, dass man auch für alle anderen spielt", hatte Schröder nach dem Start dem SID gesagt.

Schröders Vertrag läuft im Sommer 2025 aus, in dieser Saison bekommt er noch 13 Millionen Dollar. Laut ESPN soll er im Tausch mit Melton und drei zukünftigen Zweitrundenpicks nach San Francisco gehen. Die Nets bieten den Warriors zudem ebenfalls einen zukünftigen Zweitrundenpick.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"

FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigt sein Vorhaben, Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu veräußern. "Es ist ein Vorschlag, ein Angebot, Teil eines demokratischen Beratungsprozesses", sagte Infantino in einem Video, das der Weltverband am Mittwochabend veröffentlichte. "Es ist eine Gelegenheit, aber keine Verpflichtung."

Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"

Roberto Mancini hat seine zweite Amtszeit als italienischer Fußball-Nationaltrainer mit einer Entschuldigung begonnen. 2023 zurückzutreten und nach Saudi-Arabien zu gehen, "war ein Fehler und es tut mir leid", sagte Mancini während seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch.

"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Investorenpläne des Fußball-Weltverbands FIFA scharf kritisiert. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte Neuendorf in einem Interview mit der Sportschau und dem ZDF.

Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik

Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren sorgen international für heftige Kritik. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der Fifa als absoluten Angriff auf den Fußball an", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Hans-Joachim Watzke, dem Magazin "Kicker" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Hände weg von unserem Spiel", warnte auch EU-Sportkommissar Glenn Micallef.

Textgröße ändern: