Deutsche Tageszeitung - Nations League: Final Four in Deutschland oder Italien

Nations League: Final Four in Deutschland oder Italien


Nations League: Final Four in Deutschland oder Italien
Nations League: Final Four in Deutschland oder Italien / Foto: © SID

Die deutschen Fußball-Fans dürfen sich ein Jahr nach der Heim-EM womöglich auf das nächste kleine Sommermärchen freuen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat für den Fall einer Qualifikation der Nationalmannschaft für das Finalturnier der Nations League (4. bis 8. Juni 2025) den Zuschlag als Gastgeber erhalten. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) um DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke am Montag in Lausanne.

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Die Endrunde soll an den EM-Spielorten München (Halbfinale/Finale) und Stuttgart (Halbfinale/Spiel um Platz 3) stattfinden. Voraussetzung ist ein Erfolg der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Viertelfinale gegen Italien am 20. März in Mailand und drei Tage später in Dortmund. Scheitert die DFB-Elf, findet das Turnier wie 2021 in Turin in Italien statt. Bei der Premiere 2019 war Portugal Gastgeber, vor zwei Jahren richteten die Niederlande das Final Four aus.

"Wir haben mit einer ganz tollen Heim-EM gezeigt, dass wir es können, und auch schon 2006 gezeigt, dass wir ein sehr guter Gastgeber sind für sportliche Großereignisse", sagte Nagelsmann kürzlich und ergänzte: "Es ist jetzt nicht ganz so groß wie die Heim-EM, trotzdem wären es ein paar schöne Spiele."

Deutscher Halbfinalgegner in der Nationenliga wäre der Sieger des Duells zwischen Portugal und Dänemark. In den weiteren Viertelfinals treffen Europameister Spanien und die Niederlande sowie Vize-Weltmeister Frankreich und Kroatien aufeinander.

Die erste K.o.-Runde hat auch Auswirkungen auf die Qualifikation zur WM 2026. Setzt sich Deutschland durch, führt der Weg zur Endrunde in Qualigruppe A über die Slowakei, Nordirland und Luxemburg. Scheidet das DFB-Team aus, muss es in der etwas stärkeren Gruppe I gegen Norwegen, Israel, Estland und Moldau ran.

(V.Sørensen--DTZ)

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