Deutsche Tageszeitung - Neuer Verstappen-Teamkollege: Lawson erbt Perez' Cockpit

Neuer Verstappen-Teamkollege: Lawson erbt Perez' Cockpit


Neuer Verstappen-Teamkollege: Lawson erbt Perez' Cockpit
Neuer Verstappen-Teamkollege: Lawson erbt Perez' Cockpit / Foto: © SID

Der Formel-1-Rennstall Red Bull befördert wie erwartet den Neuseeländer Liam Lawson: Der 22-Jährige wird zur kommenden Saison Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen und übernimmt das Cockpit von Sergio Perez. Über das Aus des Mexikaners hatte Red Bull am Mittwoch informiert. Lawson galt als Favorit auf den begehrten Platz bei Red Bull, er war zuletzt für das Schwesterteam Racing Bulls gestartet.

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Lawson sprach von einem "lebenslangen Traum", der sich verwirkliche: "Das ist etwas, das ich gewollt und auf das ich hingearbeitet habe, seit ich acht Jahre alt bin." Er sei "super aufgeregt", an der Seite von Verstappen zu "arbeiten und zu lernen". Über die Vertragslaufzeit machte das Team keine Angaben. Der Japaner Yuki Tsunoda, der sich ebenfalls Hoffnungen auf das Cockpit gemacht hatte, ging leer aus.

Red Bull war in der vergangenen Saison nur Dritter in der Konstrukteurs-WM geworden, nachdem der Titel dreimal nacheinander an das Team gegangen war. Diesmal triumphierte McLaren vor Ferrari und Red Bull - und das, obwohl Verstappen erneut Weltmeister wurde. Perez hatte nur den achten Platz in der Fahrerwertung belegt.

Mit Lawson, seit 2019 Red-Bull-Junior, will das Team wieder die Nummer eins werden. "Liams Leistungen bei den Racing Bulls haben gezeigt, dass er nicht nur Ergebnisse liefern kann, sondern auch ein wirklich starker Fahrer ist, der keine Angst hat, sich mit den Besten zu messen", sagte Teamchef Christian Horner: "Es besteht kein Zweifel, dass es eine gewaltige Aufgabe ist, neben Max zu fahren, einem viermaligen Champion und zweifellos einem der besten Fahrer, die es je in der Formel 1 gab. Aber ich bin sicher, dass Liam dieser Herausforderung gewachsen ist und er nächstes Jahr einige herausragende Ergebnisse für uns erzielen kann."

(L.Barsayjeva--DTZ)

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