Deutsche Tageszeitung - Traumtor Uzun als Dosenöffner: Frankfurt fast im Achtelfinale

Traumtor Uzun als Dosenöffner: Frankfurt fast im Achtelfinale


Traumtor Uzun als Dosenöffner: Frankfurt fast im Achtelfinale
Traumtor Uzun als Dosenöffner: Frankfurt fast im Achtelfinale / Foto: © SID

Eintracht Frankfurt kann trotz des Abgangs von Omar Marmoush in der Europa League fast schon für das Achtelfinale planen. Die Hessen gewannen ihr Heimspiel gegen Ferencvaros Budapest völlig verdient mit 2:0 (0:0) und können die Play-offs wohl überspringen. Mit 16 Punkten ist ein Platz unter den besten Acht fast sicher, bereits ein weiterer Zähler zum Abschluss der Ligaphase am Donnerstag (21.00 Uhr) bei der AS Rom um Mats Hummels würde endgültige Klarheit schaffen.

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Selbst eine Niederlage könnte für den direkten Einzug ins Achtelfinale reichen, die Teilnahme an den Play-offs war dem Bundesligadritten bereits vor dem vorletzten Spieltag nicht mehr zu nehmen. Toptalent Can Uzun per Traumtor (49.) und Hugo Ekitiké (59.) trafen zum überzeugenden vierten Sieg im vierten Spiel des Jahres.

Am Donnerstagmorgen war endlich der seit Tagen in der Schwebe befindliche Transfer von Topstürmer Omar Marmoush zu Manchester City perfekt geworden. Als Nachfolgekandidat wird derzeit Elye Wahi von Olympique Marseille heiß gehandelt, laut übereinstimmenden Medienberichten soll es eine Einigung zwischen den Vereinen geben. Doch am Abend musste die SGE erstmal noch ohne neuen Angreifer auskommen, dazu saß Coach Dino Toppmöller rotgesperrt auf der Tribüne.

Unter der Regie von Vertreter Jan Fießer riss der Europa-League-Champion von 2022 das Spiel dennoch gleich an sich. Ekitiké (8.) gab aus spitzem Winkel einen frühen ersten Warnschuss ab, doch der später verletzt ausgewechselte Keeper Dénes Dibusz war ebenso auf dem Posten wie elf Minuten später beim nächsten Versuch des Franzosen aus zentraler Position. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel gegen den tiefstehenden und lediglich auf Konter lauernden ungarischen Meister.

Rasmus Kristensen (36.) traf das Außennetz, ansonsten fehlten noch etwas die Ideen. Kurz nach der Pause scheiterte Ekitiké erst am eingewechselten Adam Varga (48.), Sekunden später schoss Uzun nach eigenem Ballgewinn aus 22 Metern traumhaft in den Winkel. Damit war der Bann gebrochen. Die Eintracht entwickelte nun fast im Minutentakt gefährliche Situationen gegen das Team von Trainer Robbie Keane - und legte nach.

(V.Korablyov--DTZ)

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