Deutsche Tageszeitung - Übergegner Norwegen? Döll macht sich keine "großen Sorgen"

Übergegner Norwegen? Döll macht sich keine "großen Sorgen"


Übergegner Norwegen? Döll macht sich keine "großen Sorgen"
Übergegner Norwegen? Döll macht sich keine "großen Sorgen" / Foto: © IMAGO/SID

Die deutschen Handballerinnen wollen im lang ersehnten WM-Finale mehr als nur eine Nebenrolle spielen - und rechnen sich gegen den "Endgegner" Norwegen durchaus Chancen aus. "Wir brauchen ein A-Game mit einem Plus dran, Norwegen ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit tollen Spielerinnen", sagte Deutschlands Kapitänin Antje Döll in der Sportschau über die Olympiasiegerinnen: "Aber ich mache mir irgendwie gar nicht so große Sorgen."

Textgröße ändern:

Ihre Zuversicht schöpft Döll dabei aus den bisherigen Auftritten der deutschen Mannschaft, allerdings auch aus einer Beobachtung, die sie beim Gegner gemacht hat. "Norwegen hat eigentlich immer ein schlechtes Spiel während eines Turniers", sagte die 37-Jährige: "Das hatten sie meines Erachtens dieses Mal noch nicht. Vielleicht ist es ja jetzt so weit."

Das DHB-Team müsse am Sonntag (17.30 Uhr/ARD) defensiv so stark agieren, "wie wir es acht Spiele lang gezeigt haben" und den Glauben haben, "dass wir Norwegen schlagen können. Das ist schon viel wert. Und wir wissen um die Unterstützung aus ganz Deutschland, das stärkt uns den Rücken." Sie habe das Gefühl, "dass alle bereit sind. Hier geht keine vom Gas."

Deutschland hatte durch einen Halbfinalerfolg gegen Titelverteidiger Frankreich das Endspiel erreicht. Den DHB-Frauen winkt der erste WM-Titel nach dem Wunder von Oslo 1993.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA

Belgien hat völlig unbeeindruckt von der "Causa Balogun" die Soccer-Party der USA gecrasht und den Co-Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Angeführt von Doppelpacker Charles De Ketelaere gewannen die eiskalten Roten Teufel das brisante WM-Achtelfinale gegen die USA mit dem vom Weltverband FIFA begnadigten Folarin Balogun mit 4:1 (2:1). Sie treffen nun am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren Fußball-WM teilnehmen. Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon - doch die Entscheidung fällt erst am Dienstag. Wegen der für 23.00 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen. Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung.

WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal

Für Cristiano Ronaldo ist der Traum vom WM-Titel wohl für immer geplatzt. Mit Portugal verlor der Altstar am Montag das offensiv geführte WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien mit 0:1 (0:0) und verpasste einen glorreichen Abschied von der größten Fußballbühne. Für den 41-jährigen Ronaldo dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.

Textgröße ändern: