Deutsche Tageszeitung - NBA: Schröder und Detroit in Play-offs ausgeschieden

NBA: Schröder und Detroit in Play-offs ausgeschieden


NBA: Schröder und Detroit in Play-offs ausgeschieden
NBA: Schröder und Detroit in Play-offs ausgeschieden / Foto: © SID

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist mit den Detroit Pistons in der ersten Runde der Play-offs der NBA gescheitert. Die Pistons verloren ein dramatisches Spiel sechs gegen die New York Knicks mit 113:116 und unterlagen in der Best-of-seven-Serie mit 2:4. Den entscheidenden Dreier für die Knicks traf Jalen Brunson 4,3 Sekunden vor dem Ende, nach dem Detroit bis zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch mit sieben Punkten geführt hatte.

Textgröße ändern:

Das Warten auf den Gewinn einer Serie geht für die Pistons somit weiter, zuletzt war dies 2008 gelungen. Schröder kam bei der Mannschaft aus "Motor City" von der Bank, steuerte neun Punkte, neun Assists sowie vier Rebounds bei. Allerdings traf der Kapitän der Gold-Helden von Manila lediglich drei seiner neun Würfe. Beste Werfer seines Teams waren Cade Cunningham mit 23 Punkten sowie Jalen Duren mit 21 Zählern.

Den ersten Matchball hatte Detroit in der Nacht zu Mittwoch noch abgewehrt (106:103). Für die Knicks war diesmal Brunson nicht nur wegen des entscheidenden Dreiers mit 40 Punkten Matchwinner, dazu steuerte Mikal Bridges 25 Zähler bei. Für New York ist es der dritte Einzug in Serie in die zweite Runde der Play-offs, der letzte Titel liegt 52 Jahre zurück.

In der abwechslungsreichen Partie in der Little Caesars Arena führte New York nach dem ersten Viertel mit 14 Punkten, ehe Detroit zur Pause die Führung übernahm. Auch in Durchgang zwei drehten die Pistons einen zwischenzeitlichen Rückstand nochmal um, ehe die Knicks in der Schlussphase die Serie doch vorzeitig beendeten. Malik Beasley verlor nach dem späten Dreier von Brunson beim letzten Angriff der Pistons vier Zehntelsekunden vor dem Ende den Ball.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

"Im Moment nicht dazu bereit": Guardiola sagt Italien ab

Pep Guardiola wird nicht der neue Nationaltrainer Italiens. Das berichten verschiedene Medien. Nach intensiven Bemühungen der Verbandsbosse um Paolo Maldini lehnte der katalanische Starcoach das Angebot des viermaligen Weltmeisters ab, wie unter anderem Sky Sport Italia berichtete. Die Absage erfolgte demnach aus rein persönlichen und familiären Gründen.

Klopp öffnet vielen Spielern die Tür

Jürgen Klopp erwartet von seinen Nationalspielern volle Einsatzbereitschaft. "Wer Gas gibt, wird mit mir viel Spaß haben", sagte der neue Fußball-Bundestrainer bei seiner Vorstellung am Freitag in Frankfurt/Main.

De la Fuente über argentinische Aggressionen: "Inakzeptabel"

Spaniens Weltmeistertrainer Luis de la Fuente hat das Verhalten mehrerer argentinischer Spieler und von Teilen des Trainerstaffs nach dem WM-Finale als "inakzeptabel" bezeichnet. "In dem Moment habe ich es gar nicht mitbekommen. Ich habe gefeiert und meine Mitspieler umarmt", sagte de la Fuente im spanischen Fernsehen: "Aber auf jeden Fall ist das unerträglich, inakzeptabel, das darf nicht sein."

Textgröße ändern: