Deutsche Tageszeitung - "Kann jede schlagen": Maria vor Wimbledon selbstbewusst

"Kann jede schlagen": Maria vor Wimbledon selbstbewusst


"Kann jede schlagen": Maria vor Wimbledon selbstbewusst
"Kann jede schlagen": Maria vor Wimbledon selbstbewusst / Foto: © IMAGO/Godfrey Pitt/SID

Tennisprofi Tatjana Maria geht voller Selbstbewusstsein in den Klassiker von Wimbledon. "Auf Rasen kann ich jede Gegnerin schlagen", sagte die deutsche Nummer eins im Interview mit der Hamburger Morgenpost.

Textgröße ändern:

Dass sie das kann, hatte Maria vor knapp zwei Wochen bereits in London gezeigt. Beim WTA-Turnier in Queens kämpfte sie sich von der Qualifikation bis ins Finale und gewann ihren vierten WTA-Titel. "Ich habe mir gedacht: 'Ich liebe Rasen, ich liebe Rasen.' Deswegen wollte ich so viele Matches wie möglich auf Rasen spielen. Und dann bin ich da irgendwie so durchmarschiert", sagte die 37-Jährige aus Bad Saulgau rückblickend.

Auch in Wimbledon soll ihr eine solche Überraschung gelingen, Maria werden Außenseiter-Chancen eingeräumt. Ihr eher ungewöhnlicher Spielstil mit extrem vielen Slice-Schlägen stellt dabei ihre Gegnerinnen vor besondere Probleme. "Viele kennen meine Spielart nicht so gut oder wissen nicht, wie sie gegen mich spielen müssen. Das ist ein Vorteil für mich." Sie ergänzte: "Wobei Steffi Graf auch schon Rückhand Slice gespielt hat, aber heute ist das halt doch eher etwas Besonderes."

Am kommenden Montag beginnt ihr "absolutes Lieblingsturnier", bei dem sie 2022 das Halbfinale erreicht hatte. Alles, was sie wolle, sei "jede Sekunde zu genießen. Ich tue jetzt alles dafür, um körperlich und mental so frisch wie möglich ins Turnier zu gehen. Und da ich weiß, dass ich auch gegen die guten Spielerinnen gewinnen kann, hoffe ich einfach mal, dass es weit geht."

Ein kleiner Dämpfer war zuletzt das Erstrunden-Aus von Maria in Bad Homburg. In Wimbledon (30. Juni bis 13. Juli) war sie direkt für das Hauptfeld qualifiziert.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).

Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Interimstrainer René Wagner hat bei seinem Debüt mit dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt errungen. Im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Lukas Kwasniok bewies der FC bei Europapokalaspirant Eintracht Frankfurt große Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2 (0:0).

Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale

Rekordsieger VfL Wolfsburg hat eine Blamage gerade noch abgewendet und ist dank seiner Torhüterin Stina Johannes ins Endspiel des DFB-Pokals der Frauen eingezogen. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League in Lyon setzte sich das ideenlose Team von Trainer Stephan Lerch im Halbfinale beim Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena nach 120 torlosen Minuten mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Nun winkt das Traumfinale: Am Montag (15.30 Uhr/Sky) spielen Double-Gewinner FC Bayern und die SGS Essen den zweiten Teilnehmer aus.

"Verrücktes Rennen": Pogacar auch in Flandern nicht zu stoppen

Sportliches Spektakel, Volksfeststimmung und ein weltmeisterlicher Favoritensieg: Tadej Pogacar triumphiert bei der Flandern-Rundfahrt.

Textgröße ändern: