Deutsche Tageszeitung - Neuendorf glaubt an EM-Erfolg: "Es kann sehr weit gehen"

Neuendorf glaubt an EM-Erfolg: "Es kann sehr weit gehen"


Neuendorf glaubt an EM-Erfolg: "Es kann sehr weit gehen"
Neuendorf glaubt an EM-Erfolg: "Es kann sehr weit gehen" / Foto: © IMAGO/Beautiful Sports/SID

DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist von einem erfolgreichen Abschneiden der deutschen Fußballerinnen bei der EM überzeugt. "Die letzten Spiele und Ergebnisse stimmen uns sehr zuversichtlich. Die Mannschaft ist souverän und dominant aufgetreten", sagte der 63-Jährige dem SID: "Wir haben gesehen, welches Potenzial in der Truppe steckt. Ich glaube fest daran, dass es sehr weit gehen kann."

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Die Nationalspielerinnen hätten sich für die Titeljagd in der Schweiz selbst "hohe Ziele gesteckt. Das zeugt von einem großen Selbstbewusstsein. Ich werde sie da sicher nicht bremsen versicherte Neuendorf, der am Sonntag im Trainingslager in Herzogenaurach erwartet wird. Er glaube zudem, "dass viele andere Mannschaften großen Respekt vor uns haben" und verwies unter anderem auf Olympia-Bronze im vergangenen Sommer.

Das Auftreten des Teams um Kapitänin Giulia Gwinn soll auch in der Heimat Euphorie entfachen. "Diese Mannschaft und der Fußball, den sie spielt - offensiv, spielfreudig und mit so viel Mut – sind erfrischend und mitreißend. Ich bin überzeugt, dass der Funke überspringt", sagte der DFB-Boss.

Die "gute Mischung" im EM-Kader von Bundestrainer Christian Wück aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten stimme ihn zuversichtlich, "dass wir schon in der Schweiz ein echtes Ausrufezeichen setzen können", ergänzte Neuendorf. Auch die Perspektiven für die kommenden Jahre seien "recht positiv".

Die Live-Übertragungen zur "Primetime vor einem Millionenpublikum" sieht Neuendorf zudem als große Chance: "Ich hoffe, dass insbesondere viele Mädchen sich hiervon mitreißen lassen und den Weg in unsere Vereine finden."

Der achtmalige Europameister Deutschland trifft bei der EM zum Auftakt am Freitag (21.00 Uhr/ARD und DAZN) auf Polen, danach geht es gegen Dänemark (8. Juli) und Schweden (12. Juli).

(U.Beriyev--DTZ)

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