Deutsche Tageszeitung - Zverev scheitert in erster Runde von Wimbledon

Zverev scheitert in erster Runde von Wimbledon


Zverev scheitert in erster Runde von Wimbledon
Zverev scheitert in erster Runde von Wimbledon / Foto: © SID

Debakel in Wimbledon: Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev ist beim Rasen-Klassiker bereits in der ersten Runde gescheitert. Der Weltranglistendritte aus Hamburg unterlag am Dienstag dem Franzosen Arthur Rinderknech mit 6:7 (3:7), 7:6 (10:8), 3:6, 7:6 (7:5), 4:6 und erlebte eine der größten Enttäuschungen seiner Karriere. Einmal mehr endete Zverevs Jagd nach dem ersehnten ersten Grand-Slam-Titel jäh.

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Bereits am Montagabend hatte Zverev gegen den Weltranglisten-72. bedenklich gewackelt, das Match auf dem legendären Centre Court im All England Club war beim Stand von 1:1 nach Sätzen aus Lärmschutzgründen unterbrochen worden. Am Dienstag stellte sich keine Besserung ein - im Gegenteil: Zverev wirkte plan- und ratlos und schied im Südwesten Londons erstmals seit 2019 wieder in der ersten Runde aus.

Am Montag hatte ihm bereits der 0:2-Satzrückstand gedroht, nach drei abgewehrten Satzbällen und einem dramatischen Tiebreak im zweiten Satz war er aber mit einem positiven Gefühl ins Bett gegangen. Aufgrund der Hitze in London sei der Schlaf aber nicht optimal gewesen, berichtete Bruder und Manager Mischa Zverev vor der Partie bei Prime Video.

Wie am Montag hatte Zverev gegen den aufschlagstarken Franzosen von Beginn an Probleme. Bereits in seinem ersten Aufschlagspiel musste er zwei Breakbälle abwehren, ein Aufschlagspiel später kassierte er das Break. Zverev fand auch in der Folge kein Mittel gegen Rinderknech, der immer wieder Punkte durch Stopps machte und bei eigenem Aufschlag nichts zuließ. Trotz des Happy End im vierten Satz, den er im Tiebreak trotz 3:5-Rückstand für sich entschied, blieb ein Aufbäumen im entscheidenden letzten Durchgang aus.

Damit ist Jan-Lennard Struff der letzte verbliebene deutsche Mann im Hauptfeld. Der Warsteiner trifft am Mittwoch in seiner Zweitrundenpartie auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime.

(I.Beryonev--DTZ)

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