Deutsche Tageszeitung - Becker: Nadal eine "Top-Wahl" für Zverev

Becker: Nadal eine "Top-Wahl" für Zverev


Becker: Nadal eine "Top-Wahl" für Zverev
Becker: Nadal eine "Top-Wahl" für Zverev / Foto: © SID

Tennis-Ikone Boris Becker würde eine Zusammenarbeit zwischen Alexander Zverev und Toni Nadal sehr befürworten. "Ich mache mal den Daumen hoch. Wenn es denn wahr ist, dass Toni Nadal der neue Trainer von Sascha Zverev ist, dann hat er alles richtig gemacht", sagte der 57-Jährige im Podcast mit Andrea Petkovic. Toni Nadal, Onkel und langjähriger Coach des zurückgetretenen spanischen Superstars Rafael Nadal, wäre ein "Top-Wahl".

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Am Montag hatte die Nadal Academy auf Mallorca erstmals Trainingsbilder von Tokio-Olympiasieger Zverev bei Instagram gepostet, auch am Dienstag war ein kurzes Video von einer Einheit dort zu sehen. Der 28-Jährige wird bislang von seinem Vater Alexander Senior trainiert, immer wieder hatte er im Verlauf seiner Karriere weitere Trainer hinzugezogen. Ob er sich mit Nadal nun kurzfristigen Input holt oder eine längerfristige Zusammenarbeit anstrebt, ist nicht bekannt.

"Er weiß, wie man Grand Slams gewinnt. Er hat jeden Grand Slam als Trainer schon einmal gewonnen. Toni ist mit allen Wassern gewaschen", sagte Becker: "Die Kombination finde ich total spannend. Ich wünsche, dass es so sein wird."

Sollte Nadal wirklich der neue Trainer der deutschen Nummer eins werden, würde laut Becker eine "harte spanische Schule" auf Zverev warten. "Toni ist ein Disziplinfanatiker", sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger: "Er erwartet Pünktlichkeit und Respekt vor dem gesamten Tennissport."

Neben der Zusammenarbeit mit Toni Nadal sieht Becker auch eine mögliche Mentorrolle von Rafael Nadal als positiven Impuls für Zverev. "Wenn Rafael Nadal über Tennis redet, dann muss auch Sascha Zverev mal zuhören und ihm das glauben", sagte Becker.

Zverev war in Wimbledon schon in der ersten Runde gescheitert und hatte danach offen über mentale Probleme gesprochen. Zudem kündigte er eine wochenlange Auszeit an und sagte seine vorher geplante Teilnahme am Turnier in Gstaad ab, das derzeit läuft.

(W.Novokshonov--DTZ)

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