Deutsche Tageszeitung - Nächster Geldregen für SGE perfekt: Ekitiké nach Liverpool

Nächster Geldregen für SGE perfekt: Ekitiké nach Liverpool


Nächster Geldregen für SGE perfekt: Ekitiké nach Liverpool
Nächster Geldregen für SGE perfekt: Ekitiké nach Liverpool / Foto: © SID

Nächster prominenter Abgang, nächster Geldregen: Der Wechsel von Stürmer Hugo Ekitiké vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum FC Liverpool ist perfekt. Der Premier-League-Champion zahlt dem Vernehmen nach bis zu 95 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Franzosen. Für Frankfurt ist es der dritte Transfer im hohen zweistelligen Millionen-Bereich innerhalb der vergangenen zwei Jahre, für Liverpool nach Nationalspieler Florian Wirtz der nächste hochkarätige Zugang in diesem Sommer.

Textgröße ändern:

"Hugo hat in seinen anderthalb Jahren bei uns eine großartige Entwicklung genommen und war sowohl auf als auch neben dem Platz eine echte Bereicherung für unsere Mannschaft und den gesamten Klub. Wir freuen uns, dass er nun den nächsten Schritt gehen kann – einen Schritt, den er sich durch seine Leistungen bei uns verdient hat", sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche zum Abgang des französischen U21-Nationalspielers.

Der Abschied Ekitikés, der Anfang 2024 von Paris nach Frankfurt gewechselt war, hatte sich angedeutet. Zuletzt wurde er in einem Testspiel der SGE nicht eingesetzt, Trainer Dino Toppmöller hatte anschließend gesagt: "Er hat nicht gespielt, alles andere kann man sich ja denken." Zunächst galt Newcastle United als heißer Kandidat, ehe Liverpool ernst machte. Auch Manchester City und der FC Chelsea sollen interessiert gewesen sein.

Vor Ekitiké, der die SGE in der abgelaufenen Saison mit 15 Toren und acht Vorlagen in die Champions League schoss, hatten die Wechsel von Omar Marmoush (Januar 2025) und Randal Kolo Muani (September 2023) der Eintracht hohe Summen eingebracht. Marmoush war nach seiner außergewöhnlichen Hinrunde für 75 Millionen Euro zu Liverpools Ligakonkurrent ManCity gewechselt, Kolo Muanis Transfer zu Paris Saint-Germain hatte die vereinsinterne Rekordsumme von 95 Millionen eingebracht.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Bayern-Frauen spazieren erneut ins Pokalfinale

Titelverteidiger Bayern München ist dem Rivalen VfL Wolfsburg souverän ins Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen gefolgt. Die Münchnerinnen besiegten am Ostermontag den Bundesliga-Konkurrenten SGS Essen problemlos mit 4:0 (3:0) und stehen am 14. Mai in Köln zum dritten Mal in Folge im Finale.

Lys verletzt: Schwieriges Beltz-Debüt im Billie Jean King Cup

Mit neuem Teamchef, aber ohne die große Hoffnungsträgerin: Die deutschen Tennisfrauen starten in eine komplizierte Wiederaufstiegs-Mission im Billie Jean King Cup. Durch den kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Eva Lys muss die Auswahl von Bundestrainer Torben Beltz in Oeiras/Portugal mit einer unerfahrenen Mannschaft bestehen. Am Dienstag (12 Uhr/tennis.de) geht es in der Regionalgruppe Europa/Afrika I mit dem ersten Vorrundenduell los.

Bayern-Training mit Kane

Der FC Bayern kann im Champions-League-Kracher bei Real Madrid wohl wieder auf seinen Torgaranten Harry Kane setzen. Der englische Stürmerstar nahm am Montagmittag mit einem Lächeln am Abschlusstraining für das Viertelfinal-Hinspiel in der Königsklasse (Dienstag, 21.00 Uhr/Prime Video) teil. Ob er im Bernabéu wirklich in der Startelf stehen kann, soll sich kurzfristig und erst vor Ort entscheiden.

Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen"

Bei Alexandra Popp flossen die Tränen, völlig aufgelöst umarmte die verletzte Leistungsträgerin ihre Teamkolleginnen nach dem Happy End im Elfmeter-Krimi. "Sie war noch gar nicht in der Verfassung, was zu sagen", berichtete Matchwinnerin Stina Johannes, die dem VfL Wolfsburg bei Carl Zeiss Jena nach 120 Minuten ohne Tor mit zwei Paraden den Einzug ins Finale des DFB-Pokals gerettet hatte.

Textgröße ändern: