Deutsche Tageszeitung - DFB-Team stellt sich hinter Woltemade: "Pfiffe sind nie gut"

DFB-Team stellt sich hinter Woltemade: "Pfiffe sind nie gut"


DFB-Team stellt sich hinter Woltemade: "Pfiffe sind nie gut"
DFB-Team stellt sich hinter Woltemade: "Pfiffe sind nie gut" / Foto: © SID

Pascal Groß und Nadiem Amiri haben die Pfiffe der Kölner Fans gegen Nick Woltemade mit Unverständnis zur Kenntnis genommen und sich hinter den glücklosen Stürmer gestellt. "Ich halte nichts davon. Er ist ein junger Spieler, der gerade eine schwierige Phase durchgemacht hat. Mit vielen Wechselthemen, hin und her", sagte Torschütze Amiri nach dem holprigen 3:1 (1:1) in der WM-Qualifikation gegen Nordirland.

Textgröße ändern:

Woltemade, der in der 61. Minute ausgewechselt worden war und dabei Pfiffe ertragen musste, sei "nach England geflogen und jetzt wieder hierhin. Es ist nicht einfach", sagte Amiri: "Man muss sich in seine Lage versetzen, das machen nicht viele. Ich finde es schade - aber so ist der Fußball."

Groß betonte, die Pfiffe nicht wahrgenommen zu haben. Aber so etwas fände er generell "nie gut", betonte der Dortmunder: "Weil er einer von uns ist, ein Spieler, der alles gibt, die deutschen Farben vertritt. Da sollten wir alle hinter stehen."

Woltemade hatte in seinem vierten Länderspiel zunächst wie das gesamte Team einen guten Start erwischt und das 1:0 durch Serge Gnabry (7.) aufgelegt. In der Folge gelang ihm jedoch kaum noch etwas, nach einer Stunde nahm Bundestrainer Julian Nagelsmann den Stürmer, der für bis zu 90 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Newcastle United gewechselt war, vom Platz.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

NBA: Hartenstein mit Kantersieg im deutschen Duell

Isaiah Hartenstein hat Maximilian Kleber im Duell der deutschen Basketball-Profis in der NBA eine herbe Niederlage beigebracht. Hartenstein feierte mit Meister Oklahoma City Thunder bei den stark ersatzgeschwächten Los Angeles Lakers um Kleber in der Nacht zum Mittwoch einen 123:87-Kantersieg. Beide Teams sind bei nun drei ausstehenden Spielen in der Hauptrunde bereits für die Playoffs qualifiziert.

NHL: Oilers verlieren Overtime-Krimi, Stützle glänzt für Ottawa

Weiterhin ohne Eishockey-Superstar Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers eine bittere Niederlage im Kampf um die NHL-Playoffs kassiert. Bei Utah Mammoth verloren die Kanadier in der Nacht zum Mittwoch mit 5:6 nach Verlängerung. In Abwesenheit des seit Mitte März verletzten Draisaitl trug dessen Nationalmannschaftskollege J. J. Peterka mit dem Treffer zur 1:0-Führung zu Utahs Erfolg bei.

Matchwinner Havertz: "Große Wende für uns"

Kai Havertz wuschelte sich durch die regennassen Haare und ließ sich von den mitgereisten Arsenal-Fans feiern, dann holte sich der deutsche Nationalstürmer ein verdientes Lob von Coach Mikel Arteta ab. "Wenn man diese Phase der Saison erreicht hat, muss jeder seinen Beitrag leisten. Kai liebt solche entscheidenden Momente", sagte Arteta nach dem hart erkämpften 1:0 (1:0)-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Sporting Lissabon über seinen Matchwinner.

"Haben immer Vertrauen": Real glaubt an Coup in München

Das Spiel war gerade erst vorbei, die erste Schlacht verloren, da war das Wort "Remontada" schon in aller Munde: Real Madrid, das war nach dem 1:2 (0:1) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München schnell klar, glaubt felsenfest an die Aufholjagd - und weiter an den Halbfinal-Einzug.

Textgröße ändern: