Deutsche Tageszeitung - Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"

Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"


Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"
Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume" / Foto: © IMAGO/fohlenfoto/SID

Luxemburgs Fußball-Nationaltrainer Jeff Strasser sieht seine Auswahl im WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland vor einer "großen Herausforderung" – eine kleine Chance wittert der ehemalige Bundesliga-Profi aber doch. Wie genau der DFB-Elf beizukommen sei, "werde ich Ihnen bestimmt nicht verraten", sagte der 51-Jährige im SID-Interview und lachte, doch: "Deutschland ist sehr stark im Ballbesitz und im Gegenpressing. Aber wenn man es schafft, dieses Pressing zu überspielen, öffnen sich Räume, die man bespielen kann."

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Das soll dem 96. der Weltrangliste am Freitag (20.45 Uhr/ARD) in Sinsheim gelingen, obwohl Strasser großen Respekt vor dem viermaligen Weltmeister hat. "Der Kader ist gespickt mit Topspielern. Joshua Kimmich ist ein herausragender Spielgestalter. Und wenn zwei Spieler wie Florian Wirtz und Nick Woltemade für 250 Millionen Euro nach England wechseln, sagt das viel über die Qualität aus", betonte er: "Dazu kommen schnelle Spieler wie Serge Gnabry oder Karim Adeyemi – das ist schon absolute Weltklasse."

Übrigens auch auf der Trainerbank, wie Strasser findet. Dort sitzt mit Julian Nagelsmann einer seiner "Klassenkameraden" aus dem Fußballlehrer-Lehrgang 2015/16. Er habe den heutigen Bundestrainer "als sehr sympathischen Menschen" kennengelernt, "mit dem man sich gut unterhalten konnte", meinte Strasser: "Fachlich ist er extrem stark, vor allem was taktische Aspekte betrifft."

Strasser berichtet, dass er noch immer "jedes Wochenende Bundesliga" schaue, "besonders" seine Ex-Klubs 1. FC Kaiserslautern und Borussia Mönchengladbach liegen ihm am Herzen. Dem strauchelnden VfL wünscht er, "dass er die richtigen Entscheidungen trifft, um wieder dahin zu kommen, wo er hingehört".

Strasser war Gast beim 125-jährigen Jubiläum der Fohlen, "da spürte man die Größe des Vereins. Ich habe dort mit Eugen Polanski zusammengespielt, der jetzt Trainer ist. Wenn man sieht, wie schwer der Einstieg sein kann, wünscht man sich, dass es bald wieder besser läuft. Ich drücke ihm und dem Verein die Daumen."

(I.Beryonev--DTZ)

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