Deutsche Tageszeitung - Dank Geld aus Riad: Zverev hofft auf kürzere Saison

Dank Geld aus Riad: Zverev hofft auf kürzere Saison


Dank Geld aus Riad: Zverev hofft auf kürzere Saison
Dank Geld aus Riad: Zverev hofft auf kürzere Saison / Foto: © SID

Alexander Zverev erhofft sich vom zusätzlichen Mastersturnier in Saudi-Arabien ab 2028 eine kürzere Tennis-Saison. ATP-Präsident Andrea Gaudenzi habe zuletzt entsprechende Andeutungen gemacht. "Ich bin ja im Player-Council. Gaudenzi verspricht uns Spielern, dass durch das Geld Turniere zurückgekauft werden und dadurch die Saison kürzer wird", sagte der Hamburger am Rande des ATP-Turniers in Wien.

Textgröße ändern:

In diesem Fall würde er ein Turnier in Saudi-Arabien begrüßen, so Zverev. "Wenn die Saison drei, vier Wochen kürzer ist und wir nicht bis Ende November, Anfang Dezember spielen müssen, sondern nur bis Anfang November, dann finde ich das eine super Idee", so der 28-Jährige.

Gleichzeitig mahnte er Gaudenzi, den Worten auch Taten folgen zu lassen: "Wenn man aber mit dem Geld nichts macht und einfach nur ein Turnier dazu holt, dann ist das eine schöne Geschichte, die er erzählt, aber nicht sehr sinnvoll für Top-10-Spieler oder Top-20-Spieler."

Die ATP hatte am Donnerstag verkündet, dass die prestigeträchtige Mastersserie ab 2028 erstmals seit der Einführung 1990 aus zehn statt wie bislang neun Turnieren bestehen wird. Damit bekommt Saudi-Arabien eine Gegenleistung für seinen finanziellen Einsatz im Profitennis. Der genaue Austragungsort soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks

Das Debüt von Rugby-Profi Anton Segner für die neuseeländische Nationalmannschaft steht unmittelbar bevor. Wie die All Blacks in der Nacht auf Donnerstag bekanntgaben, wird der 24-Jährige im Spiel der Nations Championships gegen Italien am Samstag erstmals auf der Bank sitzen.

Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"

Auch in diesem Jahr können die vielen Fans beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring keinem deutschen Rennfahrer zujubeln, die Flaute soll kein Dauerzustand werden. "Deutschland braucht wieder Teilnehmer in der Motorrad-WM, das steht außer Frage", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser auf SID-Anfrage: "Die aktuelle Situation ohne nationale Fahrer in den WM-Klassen ist nicht zufriedenstellend."

Textgröße ändern: