Deutsche Tageszeitung - Biathletin Preuß zur "Skisportlerin des Jahres" gewählt

Biathletin Preuß zur "Skisportlerin des Jahres" gewählt


Biathletin Preuß zur "Skisportlerin des Jahres" gewählt
Biathletin Preuß zur "Skisportlerin des Jahres" gewählt / Foto: © SID

Biathletin Franziska Preuß ist nach einer starken Saison erstmals zur "Skisportlerin des Jahres" gewählt worden. Die Gewinnerin des Gesamtweltcups erhielt beim Online-Voting der Aktiven des Deutschen Skiverbandes (DSV) die meisten Stimmen. Die 31-Jährige ist die erste Biathletin seit der im Juli verstorbenen Laura Dahlmeier (2017), die mit dem Preis ausgezeichnet wird.

Textgröße ändern:

Zur Wahl standen alle Athletinnen und Athleten, die vom Verband zuvor mit dem "Goldenen Ski" ausgezeichnet worden waren. Preuß hatte im vergangenen Winter neben der großen Kristallkugel auch die Disziplinenwertungen im Sprint und Massenstart gewonnen. Bei der WM in Lenzerheide holte sie Gold in der Verfolgung, Silber im Sprint sowie Bronze in der Mixed-Staffel und der Single-Mixed-Staffel.

Preuß setzte sich bei der Wahl gegen weitere zehn Kandidatinnen und Kandidaten durch. Den "Goldenen Ski" hatten außerdem erhalten: Emma Aicher und Linus Straßer (Ski alpin), Philipp Nawrath (Biathlon), Victoria Carl und Friedrich Moch (Skilanglauf), Nathalie Armbruster und Vinzenz Geiger (Nordische Kombination), Selina Freitag und Andreas Wellinger (Skisprung), Daniela Maier und Tobias Müller (Ski Cross) sowie Muriel Mohr (Freeski).

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"

Rad-Weltmeister Tadej Pogacar macht sich im Kampf um sein Monument-Quintuple keinen Stress - zumindest äußerlich. "Die Motivation ist hoch, der Druck niedrig – so niedrig wie der Reifendruck sein wird", sagte der slowenische Alleskönner nach seinem insgesamt dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt mit Blick auf Paris-Roubaix. Der Sieg beim Rennen durch die Hölle des Nordens ist das letzte fehlende Puzzlestück, das dem 27-Jährigen in seiner Sammlung der fünf prestigeträchtigsten Eintagesrennen im Straßenradsport noch fehlt.

Vasilj: Nach WM-Quali "voller Fokus" auf Klassenerhalt

An den großen Erfolg mit Bosnien-Herzegowina dachte Nikola Vasilj auch noch in der Alten Försterei. "Das ist etwas, was vielleicht nur einmal im Leben passiert. Ich bin sehr stolz, dass ich ein Teil davon war", sagte der Torhüter von St. Pauli am Sonntag mit Blick auf die erfolgreiche WM-Qualifikation. Während der Keeper mit der Nationalmannschaft sein Ziel schon erreicht hat, steht er mit den Kiezkickern nach dem 1:1 (1:0) bei Union Berlin in der Fußball-Bundesliga weiter unter Druck.

"Keinen Bock mehr": Pietta kritisiert Münchner hart

Nach dem Aus im Playoff-Viertelfinale fand der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta vom ERC Ingolstadt klare Worte für das brutale Foul von Fabio Wagner. Dabei kritisierte der 39-Jährige im Interview mit MagentaSport weniger den Münchner Verteidiger selbst, als vielmehr die generelle Spielweise von Red Bull in jenem vierten Spiel der Best-of-seven-Serie am vergangenen Dienstag. "Im Großen und Ganzen war es überhart", sagte der 39-Jährige.

Die Sport-Höhepunkte am Ostermontag, 6. April

Die Fußballerinnen von Bayern München wollen ins Finale des DFB-Pokals einziehen und den Traum vom Triple am Leben erhalten. Der Titelverteidiger geht als großer Favorit in das Halbfinale gegen die SGS Essen, das Endspiel in Köln ist fest im Blick. Der Ball rollt um 15.30 Uhr.

Textgröße ändern: