Deutsche Tageszeitung - Deutscher und sechs weitere Bergsteiger durch Lawine am Himalaya getötet

Deutscher und sechs weitere Bergsteiger durch Lawine am Himalaya getötet


Deutscher und sechs weitere Bergsteiger durch Lawine am Himalaya getötet
Deutscher und sechs weitere Bergsteiger durch Lawine am Himalaya getötet / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Lawine auf ein Basislager von Bergsteigern im Himalaya sind ein Deutscher und sechs weitere Menschen ums Leben gekommen. Neben dem Deutschen seien drei Italiener, ein Franzose und zwei Nepalesen gestorben, teilte das Expeditions-Unternehmen Dreamers Destination mit. Fünf Überlebende wurden nach Angaben der Polizei am Dienstag gerettet.

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Die Schneemassen hatten am Montag zwölf Menschen in dem Basislager am 5630 Meter hohen Berg Yalung Ri im Osten Nepals getroffen. Sherpa Phurba Tenjing sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, er habe die Unglücksstelle noch am Montag erreicht und sieben Leichen gesehen. Seine Firma hatte die Himalaya-Expedition für drei der sieben Opfer organisiert.

Unter den Überlebenden waren nach Angaben der Polizei zwei Franzosen. Die Suchmannschaften hätten den Unglücksort am Dienstagmorgen mit einem Hubschrauber erreicht und die fünf Menschen gerettet, sagte der Polizist Gyan Kumar Mahato. Nach Angaben von Dreamers Destination sollen auch die sterblichen Überreste der Toten geborgen werden.

In Nepal befinden sich acht der zehn höchsten Berge der Welt, darunter der Mount Everest. Die Gipfel ziehen jedes Jahr hunderte Bergsteiger an. Die Bergsteigersaison im Herbst ist dabei weniger beliebt als das Frühjahr, weil die Tage kürzer und kälter werden und starke Schneefälle drohen.

In der vergangenen Woche hatte der Zyklon "Montha" in ganz Nepal heftige Regen- und Schneefälle ausgelöst. Auf beliebten Trekkingrouten im Himalaya saßen deshalb zahlreiche Bergsteiger fest. Im Westen Nepals werden nach Angaben der Tourismusbehörde zudem zwei Italiener vermisst, die auf dem Weg zum Gipfel des 6887 Meter hohen Panbari in einem Hochlager eingeschneit worden waren.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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