Deutsche Tageszeitung - Nach achteinhalb Jahren: Ruhnert verlässt Union Berlin

Nach achteinhalb Jahren: Ruhnert verlässt Union Berlin


Nach achteinhalb Jahren: Ruhnert verlässt Union Berlin
Nach achteinhalb Jahren: Ruhnert verlässt Union Berlin / Foto: © SID

Fußball-Bundesligist Union Berlin und sein langjähriger Erfolgsmanager Oliver Ruhnert gehen nach achteinhalb Jahren getrennte Wege. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, hätten sich beide Parteien auf eine Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt. Der 53-Jährige war seit 2017 im Klub tätig gewesen und führte Union von der 2. Liga bis in die Champions League.

Textgröße ändern:

Nach einem Jahr als Chefscout übernahm Ruhnert 2018 die Funktion des Geschäftsführers Profifußball. Unter seiner Führung stieg Union 2019 in die Bundesliga auf und qualifizierte sich in den Folgejahren für die Conference League, die Europa League und schließlich 2023 für die Königsklasse.

Nachdem Union im Vorjahr gerade so die Klasse gehalten hatte, kehrte Ruhnert auf den Posten des Chefscouts zurück. Er ließ sein Amt in der vergangenen Spielzeit zeitweise ruhen, um bei der Wahl im Februar des laufenden Jahres mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) in den Bundestag einzuziehen, was jedoch nicht gelang.

"Für mich endet ein Lebensabschnitt, von dem ich im Sommer 2017 nicht zu träumen gewagt hätte. Wir haben hier zusammen Erfolge erzielt, die kaum jemand für möglich gehalten hätte und die uns keiner nehmen kann", sagte Ruhnert. Union-Präsident Dirk Zingler fügte an: "Der sportliche Weg unserer Männermannschaft seit 2018 hat unserem Klub einen gewaltigen Entwicklungsschub beschert. Oliver Ruhnert hatte daran einen wichtigen Anteil, und wir sind ihm sehr dankbar für seinen Einsatz in all den Jahren."

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

"Demütigung": ManUnited verliert bei Aufsteiger Hull

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich zum Saisonstart in der Premier League blamiert. Die Mannschaft von Teammanager Michael Carrick verlor beim Aufsteiger Hull City mit 0:2 (0:2), die beiden Innenverteidiger Semi Ajayi (17.) und Nobel Mendy (38.) erzielten die Treffer - jeweils nach einer Standardsituation.

FC Augsburg müht sich in Cottbus in die zweite Pokalrunde

Der FC Augsburg hat mit Mühe das frühe Aus im DFB-Pokal verhindert. Beim mutigen Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus kämpfte sich der Fußball-Bundesligist am Samstag zu einem 2:0 (0:0) und nahm mit etwas Glück die Erstrundenhürde. Die vor allem kämpferisch überzeugenden Cottbuser verpassten den Lohn für ihre bisher beste Saisonleistung. Anton Kade (50.) und Kristijan Jakic (90.+6) trafen beim Augsburger Sieg.

Effizient in Wiesbaden: Bayer gewinnt bei Martinez-Debüt

Bayer Leverkusen hat seinem neuen Trainer Carles Martinez ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt beschert. In der ersten Runde des DFB-Pokals siegte der Fußball-Bundesligist beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit 4:0 (1:0). Gegen den mutigen Außenseiter musste die Werkself für jeden Abschluss hart arbeiten, verwertete die wenigen Chancen aber effizient.

Russell gewinnt Sprint in Zandvoort

Mercedes-Pilot George Russell hat in der Formel 1 seinen dritten Sprintsieg der Saison gefeiert und sein bislang perfektes Wochenende in Zandvoort fortgesetzt. Der Polesetter gewann am Samstag souverän vor Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Weltmeister Lando Norris im McLaren. Zuvor hatte Russell bereits die Kurzrennen in China und Kanada für sich entschieden.

Textgröße ändern: