Deutsche Tageszeitung - Biathleten beim Weltcup-Auftakt ohne Kühn und Rees

Biathleten beim Weltcup-Auftakt ohne Kühn und Rees


Biathleten beim Weltcup-Auftakt ohne Kühn und Rees
Biathleten beim Weltcup-Auftakt ohne Kühn und Rees / Foto: © SID

Die deutschen Biathleten gehen ohne die langjährigen Leistungsträger Johannes Kühn und Roman Rees in die anstehende Weltcup-Saison. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) via Instagram bekannt gab, gehören beim Auftakt in Östersund neben den gesetzten Justus Strelow und Philipp Nawrath auch Lucas Fratzscher, Simon Kaiser, Philipp Horn und Danilo Riethmüller zum Aufgebot. Das Quartett setzte sich nach den finalen Ausscheidungsrennen im schwedischen Idre durch.

Textgröße ändern:

Fratzscher holte in der kombinierten Qualifikations-Rangliste aus deutscher Meisterschaft und den ersten Schnee-Wettkämpfen in Idre Rang eins, unter anderem gewann er dort gegen hochklassige internationale Konkurrenz den zweiten Sprint. Kaiser erhielt sein Ticket als Zweiter dieser Liste, Horn und Riethmüller wurden per Trainerentscheid nominiert. Gescheitert in den Ausscheidungsrennen sind neben Kühn und Rees auch David Zobel sowie Youngster Leonhard Pfund. Sie müssen sich nun wohl erstmal über den zweitklassigen IBU Cup empfehlen.

Die Entscheidung über das Weltcup-Aufgebot der Frauen fällt erst nach dem finalen Qualifikations-Wettkampf in Ruhpolding am kommenden Wochenende. Franziska Preuß, Selina Grotian, Vanessa Voigt und Julia Tannheimer sind nach ihren Leistungen aus der Vorsaison gesetzt. Um die weiteren drei Plätze für die vom 29. November bis 7. Dezember in Östersund stattfindenden Rennen kämpfen unter anderem noch Rückkehrerin Janina Hettich-Walz und Sophia Schneider.

Saisonhöhepunkt für die Biathleten sind die olympischen Rennen in Antholz im Februar.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

"In der Verlängerung": Rohr tippt auf Frankreich

Starkes Marokko, stärkeres Frankreich: Afrika-Experte Gernot Rohr tippt im ersten WM-Viertelfinale auf einen knappen Sieg der Europäer. "Frankreich schafft es in der Verlängerung", sagte der deutsch-französische Nationaltrainer Benins dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem Duell am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV).

"Fundamentale Abkehr": Kritik nach IOC-Entscheid zu Russland

Die internationale Sportlervertretung Global Athlete und die Anti-Doping-Lobbygruppe FairSport haben nach der Wiederzulassung Russlands durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) schwerste Vorwürfe gegen die Ringe-Organisation erhoben. "Diese Entscheidung stellt eine fundamentale Abkehr von den Prinzipien des Olympismus dar", heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme.

Tour-Spitzenreiter Träen: Krebs besiegt, Gelb erobert

Torstein Träen erlebte sein gelbes Wunder, doch realisieren konnte er es zunächst nicht. "Es fühlt sich unwirklich an, ich verstehe noch nicht so recht, was hier gerade passiert", sagte der Norweger völlig überwältigt, nachdem er dem Dominator Tadej Pogacar auf der dritten Etappe das Gelbe Trikot bei der Tour de France abgeknöpft hatte.

Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien

Das Ziel ist ist nach einem Elfmeter-Krimi erreicht, der Traum lebt: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz hat sich bei der WM in Nordamerika auch ohne Jungstar Johan Manzambi ins Viertelfinale gekämpft. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bezwang Kolumbien nach einem intensiven Schlagabtausch in Vancouver bei der ultimativen Entscheidung vom Punkt 4:3 (0:0 n.V) und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi (So, 3.00 Uhr MESZ).

Textgröße ändern: