Deutsche Tageszeitung - Deutsches Skisprung-Team zum Saisonstart auf Rang vier

Deutsches Skisprung-Team zum Saisonstart auf Rang vier


Deutsches Skisprung-Team zum Saisonstart auf Rang vier
Deutsches Skisprung-Team zum Saisonstart auf Rang vier / Foto: © IMAGO/NTB/SID

Die deutschen Skispringer sind im ersten Wettkampf der Olympiasaison knapp am Podest vorbeigeflogen. Katharina Schmid, Philipp Raimund, Selina Freitag und Neuling Felix Hoffmann landeten im norwegischen Lillehammer im Mixed-Team auf Rang vier, vor einem Jahr hatte das DSV-Quartett den Saisonauftakt an gleicher Stelle noch gewonnen. Diesmal ging der Sieg auf der großen Olympiaschanze von 1994 an Japan vor Olympiasieger Slowenien und dem WM-Dritten Österreich.

Textgröße ändern:

Hoffmann trat bei seinem Mixed-Debüt gleich als Schlussspringer an, sein starker letzter Flug auf 136,0 m reichte aber nicht mehr für das Treppchen. Der neue deutsche Meister hatte sich seinen Platz mit starken Leistungen im Training gesichert - anders als Andreas Wellinger. Der Olympiasieger kam nur auf die Plätze 59 und 61 und musste zuschauen.

Im ersten von nur zwei Mixed-Wettkämpfen der Weltcupsaison lag das deutsche Quartett schon nach dem ersten Durchgang auf Rang vier, das Podest immer in Reichweite. Nach acht Sprüngen reichten 992,4 Punkte aber nicht, um Japan (1034,0), Slowenien (1025,1) und Österreich (1023,9) zu ärgern. Erstmals seit Februar 2022 gab es somit in einem Weltcup-Mixed kein deutsches Podest.

Weltmeister Norwegen (940,1) musste sich mit Rang fünf begnügen. Beim Gastgeber war das Comeback von Marius Lindvik und Johann Andre Forfang mit Spannung erwartet worden. Olympiasieger Lindvik schaffte es anders als Forfang ins Team und kam so zu seinem ersten Weltcup-Einsatz seit dem WM-Skandal im März. Die wenigen Fans an der Schanze begrüßten Lindvik, der im Sommer wegen seines bei der WM manipulierten Anzugs für drei Monate gesperrt worden war, durchaus zurückhaltend. Pfiffe gab es aber nicht.

Am Samstag und Sonntag stehen jeweils Einzelspringen für Frauen (12.00) und Männer (16.00/beides ARD und Eurosport) an.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien

Das Ziel ist ist nach einem Elfmeter-Krimi erreicht, der Traum lebt: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz hat sich bei der WM in Nordamerika auch ohne Jungstar Johan Manzambi ins Viertelfinale gekämpft. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bezwang Kolumbien nach einem intensiven Schlagabtausch in Vancouver bei der ultimativen Entscheidung vom Punkt 4:3 (0:0 n.V) und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi (So, 3.00 Uhr MESZ).

Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt

Das Traum-Halbfinale ist perfekt, der historische 25. Grand-Slam-Sieg möglich: Der siebenmalige Wimbledon-Champion Novak Djokovic duelliert sich im Kampf um das Endspiel mit Titelverteidiger Jannik Sinner. Der serbische Major-Rekordgewinner setzte sich in einem packenden Viertelfinale gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime nach 5:15 Stunden 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) durch und zog zum achten Mal nacheinander in die Vorschlussrunde beim Rasen-Höhepunkt ein.

IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge

Mehr als vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Teil der Beschränkungen gegen russische Sportler aufgehoben. Russische Athletinnen und Athleten sollen sich auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren können, wie das IOC am Dienstag nach einer Vorstandssitzung in Lausanne mitteilte. Die Ukraine kritisierte die Entscheidung als "unbegründet" und "verfrüht".

IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert

Das Internationale Olympische Komitee öffnet Athletinnen und Athleten aus Russland den Weg zur Rückkehr in den Weltsport. Am Dienstag gab das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands ROC vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind.

Textgröße ändern: