Deutsche Tageszeitung - Beachvolleyball: Ehlers/Wickler verpassen WM-Bronze

Beachvolleyball: Ehlers/Wickler verpassen WM-Bronze


Beachvolleyball: Ehlers/Wickler verpassen WM-Bronze
Beachvolleyball: Ehlers/Wickler verpassen WM-Bronze / Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Die Olympia-Zweiten Nils Ehlers und Clemens Wickler haben bei der Beachvolleyball-WM in Australien die Bronzemedaille verpasst. Das Hamburger Duo musste sich am Sonntag im kleinen Finale mit 0:2 (15:21, 15:21) den Franzosen Arnaud Gauthier-Rat/Téo Rotar geschlagen geben. Damit gehen die deutschen Teams wie schon bei der vergangenen Weltmeisterschaft 2023 leer aus.

Textgröße ändern:

Ehlers/Wickler konnten sich einen Tag nach ihrer bitteren Halbfinal-Niederlage gegen die Olympiasieger David Ahman/Jonatan Hellvig nicht belohnen für ein insgesamt gutes Turnier, in dessen Verlauf sie unter anderem die Weltranglistenersten Anders Mol/Christian Sörum aus Norwegen und die tschechischen Titelverteidiger Ondrej Perusic/David Schweiner geschlagen hatten. Die bislang letzte deutsche WM-Medaille bei den Männern hatte Wickler 2019 an der Seite von Julius Thole gewonnen, beim Heimspiel in Hamburg reichte es damals zu Silber.

Am Samstag hatten Ehlers/Wickler das Endspiel von Adelaide in einer Neuauflage des Olympia-Finales verpasst und dabei ein bitteres Déjà-vu erlebt. Gegen das schwedische Weltklasseteam Ahman/Hellvig war das DVV-Duo im Halbfinale erneut chancenlos gewesen (0:2). Bereits bei den Sommerspielen in Paris hatten Ehlers/Wickler im Kampf um Olympia-Gold eine deutliche Zweisatz-Niederlage gegen die Schweden erlitten.

Gegen Gauthier-Rat/Rotar, die im Viertelfinale für das Aus der deutschen Meister Lukas Pfretzschner und Sven Winter gesorgt hatten, erwischten Ehlers/Wickler einen wackligen Start in die Partie und fanden im ersten Satz keinen richtigen Zugriff. Auch im zweiten Durchgang kam das deutsche Duo nicht ins Spiel.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien

Das Ziel ist ist nach einem Elfmeter-Krimi erreicht, der Traum lebt: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz hat sich bei der WM in Nordamerika auch ohne Jungstar Johan Manzambi ins Viertelfinale gekämpft. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bezwang Kolumbien nach einem intensiven Schlagabtausch in Vancouver bei der ultimativen Entscheidung vom Punkt 4:3 (0:0 n.V) und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi (So, 3.00 Uhr MESZ).

Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt

Das Traum-Halbfinale ist perfekt, der historische 25. Grand-Slam-Sieg möglich: Der siebenmalige Wimbledon-Champion Novak Djokovic duelliert sich im Kampf um das Endspiel mit Titelverteidiger Jannik Sinner. Der serbische Major-Rekordgewinner setzte sich in einem packenden Viertelfinale gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime nach 5:15 Stunden 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) durch und zog zum achten Mal nacheinander in die Vorschlussrunde beim Rasen-Höhepunkt ein.

IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge

Mehr als vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Teil der Beschränkungen gegen russische Sportler aufgehoben. Russische Athletinnen und Athleten sollen sich auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren können, wie das IOC am Dienstag nach einer Vorstandssitzung in Lausanne mitteilte. Die Ukraine kritisierte die Entscheidung als "unbegründet" und "verfrüht".

IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert

Das Internationale Olympische Komitee öffnet Athletinnen und Athleten aus Russland den Weg zur Rückkehr in den Weltsport. Am Dienstag gab das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands ROC vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind.

Textgröße ändern: