Deutsche Tageszeitung - "Das ist meine Aufgabe": Stolzer Haaland knackt die 100

"Das ist meine Aufgabe": Stolzer Haaland knackt die 100


"Das ist meine Aufgabe": Stolzer Haaland knackt die 100
"Das ist meine Aufgabe": Stolzer Haaland knackt die 100 / Foto: © SID

Erling Haaland strahlte und reckte beide Fäuste in die Luft. Nach der Mini-Flaute von drei Spielen ohne eigenen Treffer hatte der Stürmer wieder zugeschlagen - und sich damit in die englischen Geschichtsbücher eingetragen. Der norwegische Angreifer erzielte im erst 111. Spiel seinen 100. Treffer in der Premier League und löste damit Alan Shearer (124 Spiele) ab. "Ich wusste von dem Rekord, das war mein Ziel. Ich versuche, der Mannschaft mit meinen Toren zu helfen, das ist meine Aufgabe", sagte Haaland im Anschluss an das turbulente 5:4 beim FC Fulham.

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"Das ist großartig und ich bin wirklich stolz", sagte Haaland zur neuen Bestmarke: "Natürlich ist das eine riesige Sache. Es ist schön, zum 100er-Klub zu gehören."

Zuletzt hatte der 25-Jährige drei Spiele in Folge nicht getroffen - und sich bereits leise Kritik gefallen lassen müssen. "Als Stürmer bei ManCity sollte man großartige Zahlen vorweisen können", sagte er: "Das ist meine Aufgabe, die Leute sollen mich kritisieren, wenn ich das nicht tue, und das tun sie normalerweise auch. Ich sollte liefern."

In der 17. Minute hatte er bei Fulham zur Führung getroffen, beim späteren Stand von 5:1 wirkte City bereits wie der vermeintliche Sieger, ehe Fulham noch einmal aufdrehte. Alex Iwobi (57.) und Samuel Chukwueze (72./78.) sorgten spät für Spannung. Den Ausgleich ließ City aber nicht mehr zu. "Heute war nicht gut genug, und das wissen wir. Wir müssen uns als Team verbessern, und das werden wir auch tun", mahnte Haaland.

In den englischen Medien wird derweil bereits über seinen nächsten Rekord spekuliert: die meisten Premier-League-Tore überhaupt. Auch diese Bestmarke hält bislang Shearer mit 260 Treffern, der einst für Newcastle und Blackburn stürmte. "Ich weiß davon, aber ich denke nicht zu viel darüber nach", sagte Haaland gelassen.

(V.Sørensen--DTZ)

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