Deutsche Tageszeitung - Nach Gespräch mit Wück: Bergers Zukunft weiter offen

Nach Gespräch mit Wück: Bergers Zukunft weiter offen


Nach Gespräch mit Wück: Bergers Zukunft weiter offen
Nach Gespräch mit Wück: Bergers Zukunft weiter offen / Foto: © IMAGO/SID

Fußball-Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger hat sich noch immer nicht entschieden, ob sie ihre Karriere im Trikot der deutschen Auswahl fortsetzen möchte. Ein Gespräch mit Bundestrainer Christian Wück und Torwarttrainer Michael Fuchs im Anschluss an die Niederlage im Finalrückspiel der Nations League gegen Spanien (0:3) in Madrid brachte keine Entscheidung.

Textgröße ändern:

"Das Trainerteam hat deutlich gemacht, dass es die Zusammenarbeit mit Ann-Katrin Berger gerne fortsetzen möchte", teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwochnachmittag mit: "Die Torhüterin hat um etwas zusätzliche Bedenkzeit gebeten, um die Eindrücke aus dem Gespräch und den Finals in Ruhe noch etwas sacken zu lassen."

Seit der EM im vergangenen Sommer hat Berger ihre Zukunft im DFB-Tor über das laufende Jahr hinaus offen gelassen. Direkt nach der Partie hatte die 35-Jährige aber signalisiert, dass sie ihre DFB-Karriere mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien fortsetzen würde: "Ich freue mich auf das nächste Jahr, um zu sehen, was in der Mannschaft steckt."

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Klingbeil mit Klartext: Boykott-Debatte ist "Quatsch"

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat die ablehnende Haltung der Bundesregierung mit Blick auf einen möglichen Boykott der Fußball-WM unterstrichen. "Ich halte die Debatte wirklich für Quatsch und ich muss das auch so deutlich sagen. Ich finde, bei allen politischen Auseinandersetzungen, die man mit den USA hat, halte ich einen WM-Boykott für eine vollkommen falsche Debatte", sagte der Bundesfinanzminister der Bild am Sonntag.

Eine Woche nach Trade: Schröder siegt beim Ex-Team

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat nur eine Woche nach seinem Trade in der NBA eine erfolgreiche Rückkehr nach Sacramento gefeiert. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann mit den Cleveland Cavaliers 132:126 bei den Kings und holte mit seinem neuen Klub beim zweiten Einsatz den zweiten Sieg. Schröder kam an alter Wirkungsstätte von der Bank und steuerte in 17 Minuten zehn Punkte, drei Rebounds und vier Assists bei.

Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"

Felix Loch ging zu Fuß den Berg am Cortina Sliding Centre hinab und analysierte beim Videotelefonat mit Ehefrau Lisa und seinen Söhnen seinen gebrauchten Olympiatag. Die Marschroute für den Abend? "Jetzt geht es erst einmal ins Haus, wir werden uns ein Bierchen aufmachen und überlegen, was wir für morgen verändern", sagte der Rodel-Rekordweltmeister, dessen Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein scheint.

Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"

Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."

Textgröße ändern: