Deutsche Tageszeitung - El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"

El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"


El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"
El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung" / Foto: © FIRO/SID

Vergleiche mit großen Namen können zur Last werden - Bundesliga-Shootingtar Said El Mala stören die Parallelen, die von Fans und Medien zu Kölns Fußball-Ikone und Rio-Weltmeister Lukas Podolski gezogen werden, aber offenbar gar nicht. "Das ist eine Auszeichnung, mit Poldi verglichen zu werden", sagte der Angreifer des 1. FC Köln bei einer Medienrunde am Trainingsgelände: "Mich nervt es nicht."

Textgröße ändern:

Er "habe natürlich schon einen anderen Spielstil", erklärte El Mala: "Aber wenn die Leute das so sagen, dann lasse ich das so stehen."

Das gesteigerte Interesse an seiner Person wurde indes auch bei der Medienrunde mit ihm wieder augenscheinlich. "Wie die Geier, wie im Zoo", rief Kölns Trainer Lukas Kwasniok mit einem Lachen, als er an seinem Rede und Antwort stehenden Schützling vorbeiging.

Trotz des Rummels um seine Person bleibt El Mala jedoch zumindest äußerlich gelassen. "Ich wurde so erzogen, dass ich mir jetzt nichts darauf einbilde", sagte der 19-Jährige, der am Samstag beim 1:1 bei Werder Bremen bereits seinen fünften Saisontreffer erzielt hatte: "Es ist schön, es ist jetzt anders als vorher. Man wird mehr erkannt und alles, aber ich bleibe normal wie immer und versuche, weiterzumachen."

Zumindest die ihm gewidmeten Fanlieder lassen El Mala dann aber doch nicht ganz kalt. "Es ist ein extrem wildes Gefühl. Ich hatte das noch nie", sagte El Mala, der in der vergangenen Saison noch bei Viktoria Köln in der 3. Liga gespielt hatte: "Als ich das dann das erste Mal gehört habe, habe ich schon ein bisschen Gänsehaut bekommen."

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Klingbeil mit Klartext: Boykott-Debatte ist "Quatsch"

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat die ablehnende Haltung der Bundesregierung mit Blick auf einen möglichen Boykott der Fußball-WM unterstrichen. "Ich halte die Debatte wirklich für Quatsch und ich muss das auch so deutlich sagen. Ich finde, bei allen politischen Auseinandersetzungen, die man mit den USA hat, halte ich einen WM-Boykott für eine vollkommen falsche Debatte", sagte der Bundesfinanzminister der Bild am Sonntag.

Eine Woche nach Trade: Schröder siegt beim Ex-Team

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat nur eine Woche nach seinem Trade in der NBA eine erfolgreiche Rückkehr nach Sacramento gefeiert. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann mit den Cleveland Cavaliers 132:126 bei den Kings und holte mit seinem neuen Klub beim zweiten Einsatz den zweiten Sieg. Schröder kam an alter Wirkungsstätte von der Bank und steuerte in 17 Minuten zehn Punkte, drei Rebounds und vier Assists bei.

Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"

Felix Loch ging zu Fuß den Berg am Cortina Sliding Centre hinab und analysierte beim Videotelefonat mit Ehefrau Lisa und seinen Söhnen seinen gebrauchten Olympiatag. Die Marschroute für den Abend? "Jetzt geht es erst einmal ins Haus, wir werden uns ein Bierchen aufmachen und überlegen, was wir für morgen verändern", sagte der Rodel-Rekordweltmeister, dessen Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein scheint.

Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"

Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."

Textgröße ändern: