Deutsche Tageszeitung - FC Chelsea und Teammanager Maresca trennen sich

FC Chelsea und Teammanager Maresca trennen sich


FC Chelsea und Teammanager Maresca trennen sich
FC Chelsea und Teammanager Maresca trennen sich / Foto: © SID

Klub-Weltmeister FC Chelsea und Teammanager Enzo Maresca gehen getrennte Wege. "Angesichts der noch ausstehenden wichtigen Ziele in vier Wettbewerben, darunter die Qualifikation für die Champions League, sind Enzo und der FC Chelsea überzeugt, dass ein Trainerwechsel die beste Chance bietet, die Saison wieder in die Erfolgsspur zu bringen", teilte der Tabellenfünfte der Premier League am Donnerstag nach einer Krisensitzung mit.

Textgröße ändern:

Zur Nachfolge machte der Klub aus dem Westen Londons keine Angabe. Chelsea trifft am Sonntag (18.30 Uhr/Sky) im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten Manchester City. Chelsea liegt 15 Punkte hinter Spitzenreiter FC Arsenal.

Der Italiener Maresca (45/Vertrag bis 2029) hatte im Juli 2024 an der Stamford Bridge übernommen. Der frühere Assistent von Pep Guardiola bei ManCity führte die Blues in seiner ersten Saison auf Anhieb in die Champions League und gewann mit dem Verein die Conference League sowie die reformierte Klub-WM in den USA.

Chelsea gewann seit Ende November nur zwei seiner neun Pflichtspiele, eines davon im Ligapokal beim Drittligisten Cardiff City. Auf der anderen Seite vermisste Maresca, der unter anderem auch als möglicher Nachfolgekandidat für den angezählten Arne Slot beim FC Liverpool gehandelt wurde, laut britischen Medien die Wertschätzung der Klubführung sowie eine gewichtige Mitsprache bei Transfers.

Von den eigenen Fans wurde Maresca zuletzt in Form von Sprechchören attackiert, unter anderem wegen der Auswechslung von Torjäger Cole Palmer am Dienstag im Ligaspiel gegen den AFC Bournemouth (2:2).

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab

Der belgische Fußballverband (RBFA) ist mit seinem Vorstoß, die Aufhebung der Sperre gegen den Amerikaner Folarin Balogun anzufechten, gescheitert. Die Berufungskommission des Weltverbandes FIFA teilte am Montag mit, dass der Antrag "unzulässig" sei, da die RBFA "nicht Verfahrensbeteiligter ist und somit nicht befugt ist, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen".

Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib

DFB-Vize Hans-Joachim Watzke wirbt für eine Weiterbeschäftigung des Sportchefs Rudi Völler auch neben einem möglichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig", sagte Watzke im ZDF über den Wunschkandidaten des Verbandes und verwies zugleich auf Völlers bis 2028 laufenden Vertrag.

"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück

FIFA-Chef Gianni Infantino hat sich in der "Causa Balogun" verteidigt und Kritik zurückgewiesen, wonach die Intervention von US-Präsident Donald Trump einen Einfluss auf die Entscheidung genommen haben soll. In dieser Angelegenheit habe er "tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten", teilte der Schweizer am Montag in einer vom Weltverband verbreiteten Stellungnahme mit. Infantino betonte darin, dass die FIFA-Disziplinarkommission "unabhängig" sei.

"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat Fußball-Deutschland vor den entscheidenden Gespräch in der Personalie des Wunsch-Bundestrainers Jürgen Klopp davor gewarnt, sich zu früh zu freuen. "Das ist definitiv noch nicht abgehakt, das muss man alleine schon vor dem Hintergrund des RB-Engagements so sehen", sagte der DFL-Aufsichtsratsboss dem ZDF.

Textgröße ändern: