Deutsche Tageszeitung - Nach vier Jahren: Stanway verlässt Bayern-Frauen nach Saisonende

Nach vier Jahren: Stanway verlässt Bayern-Frauen nach Saisonende


Nach vier Jahren: Stanway verlässt Bayern-Frauen nach Saisonende

Fußball-Europameisterin Georgia Stanway wird den deutschen Double-Gewinner FC Bayern nach dem Ende der Saison verlassen. Das teilten die Münchnerinnen am Samstag mit. Demnach werde die Engländerin ihren Vertrag nach vier Jahren nicht verlängern und sich einer neuen Herausforderung widmen. Stanway war 2022 zum FCB gewechselt.

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"Ich bin dem FC Bayern unglaublich dankbar für die vergangenen Jahre", sagte Stanway, die in München drei Meisterschaften, einen DFB-Pokalsieg sowie zwei Supercup-Titel gewann: "Und zum Glück ist meine Zeit hier noch nicht vorbei. Die Entscheidung, München und meine Mannschaft zu verlassen, war unglaublich schwierig, ich habe sie mir definitiv nicht leichtgemacht."

Nach Informationen der BBC soll Champions-League-Sieger FC Arsenal das Rennen um Stanway machen, auch andere Klubs aus der englischen Women's Super League haben offenbar Interesse gezeigt. Vor ihrem Wechsel nach München spielte Stanway für Manchester City.

Für Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern, habe Stanway als erste englische Spielerin beim FC Bayern "nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch Herzen erobert. [...] Wir haben viel und offen über ihre Zukunft gesprochen, und als sie uns mitgeteilt hat, dass sie nun noch einmal etwas Neues probieren möchte, waren ihre Beweggründe absolut nachvollziehbar".

Bisher lief Stanway, die im vergangenen Sommer mit den Lionesses ihren zweiten EM-Titel gewonnen hatte, in 109 Spielen für die Bayern auf, in diesen gelangen der Mittelfeldspielerin 28 Treffer. "Ich werde bis zum letzten Tag absolut alles für den FC Bayern und unseren sportlichen Erfolg geben - genauso wie ich es die letzten dreieinhalb Jahre getan habe", kündigte die 27-Jährige an: "Und am Ende der Saison will ich mich vom Verein und von den Fans mit so vielen Titeln wie möglich verabschieden."

(L.Møller--DTZ)

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