Deutsche Tageszeitung - Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen

Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen


Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen
Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen / Foto: © IMAGO/SID

Ski-Königin Mikaela Shiffrin hat ihren Status als Goldfavoritin für den Olympia-Slalom eindrucksvoll unterstrichen, Lena Dürr dagegen steckt knapp einen Monat vor Beginn der Winterspiele in einer Formkrise. Beim 107. Weltcup-Sieg der Dominatorin aus den USA beim Nachtslalom im österreichischen Flachau schied Dürr ebenso im zweiten Lauf aus wie Emma Aicher.

Textgröße ändern:

"Es hat gar nichts zusammengepasst heute", sagte Dürr, "der Einfädler hat sicher dazu gepasst. Es hat nicht so viel in meine Karten gespielt, aber ich muss weitermachen und darf nicht vergessen, dass ich diesen Winter schon einen schnellen Schwung hatte. Der kommt bestimmt auch schnell wieder."

Shiffrin feierte nach einem zweiten Platz zuletzt hinter Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz ihren sechsten Sieg im siebten Slalom der Saison und den 70. insgesamt in ihrer Lieblingsdisziplin. Dafür sahnte sie das Rekordpreisgeld in Höhe von 70.000 Euro und den Ehrentitel "Schneeprinzessin" ab.

Ihr Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Paula Moltzan betrug 0,41 Sekunden. Dritte auf der Hermann-Maier-Strecke wurde Lokalmatadorin Katharina Truppe, die 0,65 Sekunden zurücklag. Rast (+0,67) wurde Vierte.

Aicher schien nach Platz sieben im ersten Durchgang auf dem besten Weg, sich nach vorne zu arbeiten. Kurz nach der letzten Zwischenzeit aber schied sie in Führung liegend aus. Dürr, die schon nach Rang 13 im ersten Lauf verärgert ihre Skistöcke von sich geworfen hatte, schlitterte nach einem Einfädler bäuchlings über die Piste.

Seit ihrem zweiten Platz beim Slalom Ende November in Copper Mountain (USA) war Dürr in keinem der folgenden acht Rennen besser als Zehnte. Diesen Platz erreichte sie zweimal in ihrer eigentlich schwächeren Disziplin Riesenslalom. Bei zwei der vier Slaloms seit Copper schied sie im zweiten Durchgang aus.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner

Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale ist Eishockey-Nationalspieler Fabio Wagner für 14 Spiele gesperrt worden. Das teilte die Deutsche Eishockey Liga (DEL) am Mittwochabend mit. Zuvor hatte Wagner sich entschuldigt. Es tue ihm "aufrichtig leid", es sei "ein Fehler von mir" gewesen, er trage "die volle Verantwortung für mein Handeln", sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann "gute Besserung".

Später Doppelschlag: Bayern im Halbfinale

Besser spät als nie: Mit einem Doppelschlag in den letzten zehn Minuten haben die Fußballerinnen des FC Bayern ihren Traum von einem Coup in der Champions League am Leben gehalten. Die Münchnerinnen gewannen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United verdient mit 2:1 (0:1) - das reichte nach dem 3:2 im ersten Duell mit den Engländerinnen um Nationalspielerin Lea Schüller zum dritten Halbfinal-Einzug nach 2019 und 2021.

Der Weltmeister bleibt: Götze verlängert in Frankfurt

Der Weltmeister bleibt noch zwei Jahre: Mario Götze (33) hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis zum Sommer 2028 verlängert. Das gab der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga am Mittwoch bekannt. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hat Götze allerdings einen schweren Stand.

Dzeko: Wohl keine OP, aber auch keine schnelle Rückkehr

Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. "Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei."

Textgröße ändern: