Deutsche Tageszeitung - Köln befördert Kessler: Vom Jugendspieler zum Geschäftsführer

Köln befördert Kessler: Vom Jugendspieler zum Geschäftsführer


Köln befördert Kessler: Vom Jugendspieler zum Geschäftsführer
Köln befördert Kessler: Vom Jugendspieler zum Geschäftsführer / Foto: © FIRO/SID

Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit Urgestein Thomas Kessler verlängert und den 40-Jährigen zeitgleich vom Sportdirektor zum Sport-Geschäftsführer befördert. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mit. Die Position war in Köln seit der Trennung von Christian Keller wenige Spieltage vor dem Aufstieg aus der 2. Liga im vergangenen Mai vakant. Damit stellt der Klub seine Führungsstruktur langfristig auf.

Textgröße ändern:

Neben Kessler, dessen ursprünglicher Vertrag um ein Jahr bis 2028 ausgeweitet wurde, verlängerte auch Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff bis 2029. Gemeinsam mit Philipp Liesenfeld, der seit Mai 2025 als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb fungiert (Vertrag bis 2028), sieht der Klub seine Geschäftsführung "langfristig formiert".

Auch der 2025 neu gewählte Vorstand um Präsident Jörn Stobbe sowie die Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek ist bis 2028 ins Amt berufen. Dies sei ein "Zeichen für Stabilität und personelle Kontinuität", hieß es.

Der frühere Torhüter Kessler war im Jahr 2000 als 14-Jähriger in die Nachwuchsabteilung des FC gewechselt, unter Christoph Daum rückte er 2007 zu den Profis auf und war dort, mit Unterbrechung von zwei Leihstationen beim FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt, bis zum Karriereende Ersatzkeeper.

Nach der aktiven Karriere wurde Kessler 2021 zunächst Leiter Lizenzbereich. Im vergangenen Mai stieg er zum Sportdirektor auf und verantwortete unter anderem die Verpflichtungen von Interims- und Aufstiegscoach Friedhelm Funkel sowie vom derzeitigen Trainer Lukas Kwasniok.

"Den Weg vom Jugendspieler bis in die Verantwortung als Geschäftsführer Sport dieses besonderen Vereins gehen zu dürfen, ist für mich ein großes Privileg und zugleich eine enorme Verpflichtung", sagte Kessler.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Norwegens größter Erfolg: Haaland wirft Brasilien raus

Der unaufhaltsame Torgigant Erling Haaland hat die stolze Fußballnation Brasilien in tiefe Trauer gestürzt und Norwegens Nationalteam zum größten WM-Erfolg seiner Geschichte geführt. Durch das 2:1 (0:0) gegen den Rekordweltmeister erreichten die Skandinavier erstmals überhaupt das Viertelfinale und unterstrichen ihren Status als "Angstgegner" der Selecao.

Medien: Trump rief Infantino wegen Balogun-Sperre an

US-Präsident Donald Trump hat allem Anschein nach den Anstoß zur Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun durch die FIFA gegeben. Wie die New York Times und die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf ungenannte Quellen berichten, rief das Staatsoberhaupt nach dem Spiel am vergangenen Mittwoch persönlich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino an, um eine Überprüfung der Roten Karte für Balogun zu bitten.

Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale gegen Sinner

Jan-Lennard Struff hat nach seinem nächsten Comeback sensationell das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Der 36-Jährige profitierte beim Stand von 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 von der Aufgabe seines polnischen Gegners Hubert Hurkacz und zog erstmals bei einem Grand Slam in die Runde der letzten acht ein. Dort wartet nun der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner.

Balogun-Sperre aufgehoben: Belgien prüft "alle Optionen"

Belgiens Fußballverband (RBFA) will gegen die aufgehobene Sperre gegen den Amerikaner Folarin Balogun vorgehen. Die RBFA prüfe "derzeit alle möglichen Optionen", hieß es in einer Stellungsnahme bei Instagram. Die Belgier verweisen vor allem auf Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkatalogs, der eine Kehrtwende wie im Fall Balogun eigentlich verhindert.

Textgröße ändern: