Deutsche Tageszeitung - Single-Mixed-Staffel: Überraschungssieg für Fichtner und Pfund

Single-Mixed-Staffel: Überraschungssieg für Fichtner und Pfund


Single-Mixed-Staffel: Überraschungssieg für Fichtner und Pfund
Single-Mixed-Staffel: Überraschungssieg für Fichtner und Pfund / Foto: © IMAGO/GEPA PICTURES/SID

Die deutsche Single-Mixed-Staffel mit Marlene Fichtner und Leonhard Pfund hat beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto einen Überraschungssieg gefeiert. Das Duo setzte sich in Tschechien nach vier Nachladern und starker Laufleistung vor Finnland (0 Strafrunden+8 Nachlader/+6,5 Sekunden) und Frankreich (0+6/+17,8) durch. Im Single Mixed war es der erste deutsche Sieg seit dem 20. Januar 2024, als sich Vanessa Voigt und Justus Strelow auf der Olympiastrecke von Antholz Platz eins gesichert hatten.

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"Ich kann das noch gar nicht begreifen, dass wir jetzt ganz vorne, ist unbeschreiblich", sagte Fichtner am ARD-Mikrofon. "Ich habe mich einfach von der Euphorie tragen lassen", sagte Weltcup-Debütant Pfund: "Richtig geil."

In dem Rennen, das nicht auf dem Programm für die Winterspiele steht, verzichteten fast alle Topnationen auf ihre nominell besten Athletinnen und Athleten. Fichtner und Pfund hatten sich mit überzeugenden Leistungen in den verkürzten Einzeln für eine Teilnahme empfohlen - und unterstrichen dieses Vertrauen mit einem bärenstarken Auftritt.

Fichtner, die beim Auftakt in Östersund mit ihrem Partner Lucas Fratzscher Rang vier erreicht hatte, startete mit zwei Nachladern ordentlich in das Rennen. In der Folge blieb das DSV-Duo stets vorne im Kampf um den Sieg, ehe Pfund auf der Schlussrunde mit einem beherzten Antritt am bis dato führenden Finnen Tero Seppala vorbeiging.

Ab 15.10 Uhr geht es in Nove Mesto mit der Mixed-Staffel weiter. Für den Deutschen Skiverband (DSV) gehen Olympiafahrerin Anna Weidel, Hanna Kebinger, Danilo Riethmüller und Roman Rees an den Start. Am Sonntag folgen dann noch mit den Massenstarts der Männer (15.15 Uhr) und Frauen (18.15 Uhr/alles ARD und Eurosport) die letzten Rennen vor den Winterspielen.

(I.Beryonev--DTZ)

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