Deutsche Tageszeitung - Tah wirbt um Upamecano

Tah wirbt um Upamecano


Tah wirbt um Upamecano
Tah wirbt um Upamecano / Foto: © SID

Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah hat sich für einen Verbleib seines Nebenmanns Dayot Upamecano beim FC Bayern eingesetzt. "Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt, dass er seinen Vertrag verlängert. Das sage ich ihm 100-mal am Tag", berichtete Tah vor dem Champions-League-Spiel bei der PSV Eindhoven (21.00 Uhr/DAZN).

Textgröße ändern:

"Dayot ist jemand, den ich sehr gerne mag", ergänzte Tah: "Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz. Auch die Art und Weise, wie er mich aufgenommen hat in der Mannschaft, war besonders."

Und der französische Nationalspieler, der seit Wochen ein Angebot der Bayern zur Verlängerung seines auslaufenden Arbeitspapiers vorliegen hat, wisse "auf jeden Fall", dass Tah sein Bleiben begrüßen würde. "Ich glaube, er fühlt sich wohl und er weiß, was er hier hat", ergänzte Tah und schwärmte von seinem Mitspieler. "Er kann alles: Abräumen, er ist brutal aktiv mit und ohne den Ball. Er deckt so ziemlich alles ab, was von einem modernen Verteidiger heute gefordert ist."

Deswegen würden die Bosse "Upa" gerne möglichst langfristig binden. Zuletzt hieß es, eine Einigung stünde kurz bevor. Sportvorstand Max Eberl hatte aber erst am Montag betont, es gebe nichts Neues in der Personalie.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Waldbrand bedroht dritte Tour-Etappe

Ein sich rasch ausbreitender Waldbrand bedroht die dritte Etappe der Tour de France. Betroffen ist das Departement Pyrénées-Orientales in Südfrankreich, wo es am Montag in Les Angles zur ersten Bergankunft der Rundfahrt kommt. Ob das Teilstück des wichtigsten Radrennens der Welt abgesagt, verkürzt oder anderweitig angepasst wird, soll bis Sonntagabend entschieden werden, teilte Pierre Regnault de la Mothe, der Präfekt der Region, mit.

Rohr über afrikanische WM-Bilanz: "Das ist noch ein Manko"

Marokko spielt noch um den Titel, Ägypten hofft im Achtelfinale gegen Argentinien auf eine Überraschung: Wenngleich Afrika bei der Fußball-WM nur noch mit zwei Mannschaften vertreten ist, hat Gernot Rohr ein positives vorläufiges Fazit für den Kontinent gezogen. Der Fußball in Afrika sei "auf einem guten Weg", sagte der deutsch-französische Nationaltrainer Benins im Gespräch mit dem SID, "es tut sich was."

Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Keine erneute Zaubershow, doch der Titeltraum lebt: Das französische Milliardenensemble hat seinen Charaktertest im Glutofen von Philadelphia mit viel Mühe bestanden. Die Équipe Tricolore bezwang den erneut aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) und wirkte dabei erstmals bei dieser Fußball-WM verwundbar. Ein Foulelfmeter nach Videobeweis von Kylian Mbappé (70.) rettete Les Bleus, nachdem deren furchteinflößende Staroffensive zuvor lange wirkungslos geblieben war.

Trotz Saibari-Verletzung: Marokko beendet Kanadas WM-Reise

Geheimfavorit Marokko hat die heldenhafte WM-Reise Kanadas beendet und damit den ersten Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Im hitzigen und über weite Strecken sportlich zähen Achtelfinale von Houston musste der Afrika-Cup-Sieger eine frühe Verletzung des neuen Bayern-Stars Ismael Saibari verkraften, schoss am Ende aber dank der Treffer von Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) doch noch ein klares 3:0 (0:0) heraus.

Textgröße ändern: