Deutsche Tageszeitung - Zwischen Play-offs und Rang eins: Freiburgs Showdown in Lille

Zwischen Play-offs und Rang eins: Freiburgs Showdown in Lille


Zwischen Play-offs und Rang eins: Freiburgs Showdown in Lille
Zwischen Play-offs und Rang eins: Freiburgs Showdown in Lille / Foto: © SID

Der SC Freiburg hat vor dem Abschluss der Ligaphase der Europa League keine Lust auf Rechenspiele und nimmt selbstbewusst sogar Rang eins ins Visier. "Wir wollen drei Punkte, das ist klar unser Ziel", betonte Angreifer Igor Matanovic vor der Partie beim OSC Lille: "Wir sind dritter Platz und wollen uns da festigen, wenn nicht sogar Erster werden. Das wäre ein super Erfolg. Aber das wird nicht einfach. Wir wollen einfach im Flow bleiben."

Textgröße ändern:

Mit einem Sieg am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL+) und gleichzeitigen Patzern von Olympique Lyon sowie Aston Villa würde der Sport-Club tatsächlich noch auf Rang eins rutschen. Doch Priorität hat die Absicherung eines Platzes unter den besten Acht und die damit verbundene Achtelfinal-Qualifikation. "Wir fahren nach Frankreich, um einen Punkt mitzunehmen und unter die Top acht zu kommen", sagte Jan-Niklas Beste: "Dann hätten wir zwei Spiele weniger ohne Play-offs, das ist auch ganz wichtig."

Im Worst Case könnten die Breisgauer trotz guter Ausgangsposition am letzten Spieltag der Ligaphase auf Rang neun zurückfallen und damit noch in die für Februar angesetzten Playoffs abrutschen. Dafür müssten allerdings die sechs direkt dahinter liegenden Teams allesamt ihre Partien gewinnen und die Freiburger selbst ihre erste Niederlage in dieser Europapokalsaison kassieren. Auf Schützenhilfe will sich die Elf von Julian Schuster keinesfalls verlassen.

"Wie wir in der Europa League aufgetreten sind diese Saison, das kann sich sehen lassen", sagte Flügelstürmer Derry Scherhant: "Genauso fokussiert werden wir dieses Spiel angehen und dann haben wir gute Chancen." Es gehe für den auf Rang 21 platzierten Gegner Lille "noch um alles", warnte Abwehrchef Matthias Ginter. Dementsprechend erwarte er ein "schwieriges Spiel" auf "hohem Niveau".

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Siebte Niederlage in Serie: Zverev scheitert wieder an Sinner

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat die siebte Niederlage in Serie gegen Jannik Sinner kassiert und das Finale beim ATP-Masters in Miami verpasst. Der Hamburger verlor in 1:53 Stunden Spielzeit mit 3:6, 6:7 (4:7) gegen den italienischen Weltranglistenzweiten. Schon in Indian Wells war der Tokio-Olympiasieger in der Vorschlussrunde an Sinner gescheitert, der nun im Finale am Sonntag auf Jiri Lehecka aus Tschechien (Nummer 21) trifft.

Wunder-Wirtz übertüncht wilde Wackler

Der alles überragende Fußball-Zauberer Florian Wirtz hat bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft große Hoffnungen auf magische WM-Nächte geweckt. Mit zwei Wunder-Toren und zwei Vorlagen bescherte der Ausnahmekicker der DFB-Elf zum Start ins Turnierjahr einen 4:3 (2:2)-Erfolg gegen die Schweiz. 79 Tage vor dem Aufbruch in die WM-Mission bereitete die wacklige Abwehr Bundestrainer Julian Nagelsmann in Basel aber einiges Kopfzerbrechen.

Golfstar Woods nach Autounfall festgenommen

Golfstar Tiger Woods ist in Florida mit seinem Auto verunglückt und anschließend festgenommen worden. Das gab die zuständige Polizei am Freitag bekannt. Der US-Amerikaner muss sich wegen Trunkenheit am Steuer verantworten.

Eishockey: Haie auf Kurs - Eisbären gleichen aus

Dank Doppeltorschütze Nate Schnarr haben die Kölner Haie in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) trotz einiger Mühe Kurs gehalten. Der Hauptrundensieger gewann das zweite Viertelfinalspiel gegen die Schwenninger Wild Wings 4:2 (1:2, 1:0, 2:0) und führt in der Best-of-seven-Serie 2:0. Am Mittwoch hatten die Haie das ebenfalls enge Auftaktspiel im Schwarzwald 1:0 gewonnen.

Textgröße ändern: