Deutsche Tageszeitung - "Habe sowas noch nie erlebt": Pesic und sein Overtime-Novum

"Habe sowas noch nie erlebt": Pesic und sein Overtime-Novum


"Habe sowas noch nie erlebt": Pesic und sein Overtime-Novum
"Habe sowas noch nie erlebt": Pesic und sein Overtime-Novum / Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Auch als ältester Basketball-Trainer Europas lernt man nie aus - eine Erkenntnis, auf die Bayern-Trainer Svetislav Pesic im Top Four des Basketball-Pokals gerne verzichtet hätte. "So etwas habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt", sagte der 76-Jährige über die 20 Punkte der BMA365 Bamberg Baskets in der Overtime, an deren Ende das zweite Halbfinal-Aus der Münchner in Folge stand.

Textgröße ändern:

Völlig überraschend mussten Andreas Obst, Johannes Voigtmann und Co. durch das 97:103 ihren Finaltraum und damit die Chance auf den ersten Titel der laufenden Saison abhaken. Der Außenseiter aus Bamberg hatte den haushohen Favoriten schon in der regulären Spielzeit am Rand einer Niederlage, einzig zwei Dreier von Obst und Nenad Dimitrijevic in der Schlussminute bewahrten den deutschen Meister vor dem K.o. nach vier Vierteln. Dieser folgte dann in der spektakulären Verlängerung mit insgesamt 34 Punkten.

"Du spielst nur so gut, wie die andere Mannschaft es zulässt", zollte Pesic den Bambergern Respekt. Lange Zeit wirkte sein FCBB ungewohnt fahrig und unaufmerksam im Abwehrverhalten. "Natürlich können wir besser spielen", räumte der Serbe ein, "in der Defense, was unsere Energie angeht".

Schon vor der Partie im Münchner SAP Garden hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer eröffnet, wie sehr die Halbfinal-Niederlage im Vorjahr gegen den späteren Titelträger Syntainics MBC am bayerischen Selbstverständnis gekratzt hatte: "Das war eine Riesenenttäuschung für uns." Der Versuch, diese zu "reparieren", scheiterte nun.

Viel Zeit, dem Pokal hinterherzutrauern, bleibt indes nicht: Bereits am Donnerstag (20.45/MagentaSport) gastiert der deutsche Meister in der EuroLeague bei Real Madrid.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

DFB löst Vertrag mit Bundestrainer Nagelsmann auf - Klopp soll kommen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich nach dem frühen Ausscheiden der Nationalmannschaft der Männer bei der Fußball-Weltmeisterschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann getrennt. Nagelsmanns bis 2028 laufender Vertrag sei mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden, teilte der DFB am Freitag mit. Der DFB erklärte zudem, dass mit Blick auf die Neubesetzung des Bundestrainerpostens das Gespräch mit Jürgen Klopp gesucht werde.

DFB: Nagelsmann weg - Klopp soll kommen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Julian Nagelsmann gehen nach dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft getrennte Wege. Der bis 2028 laufende Vertrag des Bundestrainers wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der DFB am Freitag vier Tage nach dem verlorenen Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) mit. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen. Auch Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner werden den DFB verlassen.

Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale

Die Anhänger schunkelten schon lange vor dem Schlusspfiff, als er dann ertönte, waren auch unten auf dem Rasen glückliche Schweizer Gesichter und hüpfende Spieler zu sehen: Nach einem souveränen und historischen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic darf die "Nati" weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen.

Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück

Julian Nagelsmann wird nach Informationen der Bild-Zeitung nach dem frühen WM-Aus als Fußball-Bundestrainer zurücktreten. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch in der DFB-Zentrale nahegelegt worden war. In der Nacht zu Dienstag war die deutsche Mannschaft im Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) ausgeschieden. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen.

Textgröße ändern: