Deutsche Tageszeitung - Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt

Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt


Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt
Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt / Foto: © SID

Die Türkei darf weiter auf die erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren hoffen. Das Team um Kapitän Hakan Calhanoglu setzte sich im Playoff-Halbfinale im Hexenkessel von Istanbul mit 1:0 (0:0) gegen Rumänien durch und spielt am Dienstag um eines der letzten Tickets für die Endrunde im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada. Die Türken müssen dann auswärts ran, Gegner ist entweder die Slowakei oder der Kosovo. Die beiden Nationen treffen am Abend (20.45 Uhr) aufeinander.

Textgröße ändern:

Ferdi Kadioglu (53.) traf nach einer überragenden Vorarbeit von Real Madrids Jungstar Arda Güler im Besiktas Park zum Sieg der Türken, die zuletzt 2002 in Japan und Südkorea an einer WM-Endrunde teilgenommen haben - und damals erst im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Brasilien ausgeschieden waren. Sollten sich die Türken für die WM qualifizieren, würden sie in Gruppe D auf Gastgeber USA, Paraguay und Australien treffen. Für die Rumänen um den bereits 80 Jahre alten Nationaltrainer Mircea Lucescu platzte hingegen der Traum von der ersten WM-Teilnahme seit 1998.

Beiden Teams war bei stimmungsvoller Kulisse die Aufregung anzumerken, es entwickelte sich eine Partie ohne viele Torraumszenen. Güler (32.) setzte den Ball aus guter Abschlussposition über das Tor. Nach der Pause leitete der 21-Jährige dann mit einem Traumpass über 30 Meter die Führung durch Kadioglu ein. Auf der Gegenseite verpasste Ianis Hagi (55.) den prompten Ausgleich. Rumäniens Nicolae Stanciu traf nur den Pfosten (77.).

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Wagen fängt Feuer: Heftiger Formel-2-Unfall in Madrid

Ein heftiger Unfall des Formel-2-Fahrers Tasanapol Inthraphuvasak hat beim Rennwochenende auf dem neuen "Madring" in Madrid für Aufsehen gesorgt. Der Wagen des Thailänders fing bei dem Crash Feuer, der Fahrer selbst konnte unverletzt herausklettern. Inthraphuvasak war nach einem Dreher in die Streckenbegrenzung gekracht.

Amateurfußball: Weniger Vorfälle - mehr Abbrüche

Im deutschen Amateurfußball haben Gewalt und Diskriminierung in der vergangenen Saison in ähnlichem Umfang wie im Vorjahr stattgefunden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) berichtete am Freitag in seinem jährlichen "Lagebild Amateurfußball" über 5450 gemeldete Gewalt- oder Diskriminierungsvorfälle in 1,284 Millionen Begegnungen. Der Wert sank damit zum dritten Mal in Folge, im Vorjahr hatten die Schiedsrichter 5566 Zwischenfälle festhalten müssen (Saison 2023/24: 5836 Vorfälle). Gleichzeitig stieg die Anzahl der Spielabbrüche von 825 auf 842.

DFB wird Vereine an Polizeikosten beteiligen

Der Deutsche Fußball-Bund(DFB) wird künftig anfallende Polizeikosten im Rahmen von Hochrisikospielen "mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben". Dies sieht ein Beschluss vor, den das DFB-Präsidium am Freitag getroffen hat. Der DFB sei hierzu "aufgrund der bestehenden Vermögensbetreuungspflicht grundsätzlich auch verpflichtet", hieß es weiter. "Sollte der DFB Gebührenbescheide für Polizeikosten erhalten, werden wir die Kosten an die jeweiligen Vereine weiterreichen", sagte Präsident Bernd Neuendorf.

Regionalliga-Reform: DFB plant für Abstimmung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) treibt seine Pläne für eine Regionalliga-Reform voran. Wie der Verband am Freitag mitteilte, soll auf einem Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember auf Grundlage des sogenannten Kompass-Modells über eine neue Struktur der vierten Spielklasse entschieden werden. Demnach sei DFB-Generalsekretär Holger Blask mit der Vorbereitung beauftragt worden.

Textgröße ändern: