Deutsche Tageszeitung - "Nochmal 90 Minuten durchs Feuer": Mainz will ins Halbfinale

"Nochmal 90 Minuten durchs Feuer": Mainz will ins Halbfinale


"Nochmal 90 Minuten durchs Feuer": Mainz will ins Halbfinale
"Nochmal 90 Minuten durchs Feuer": Mainz will ins Halbfinale / Foto: © SID

Nach der nächsten glanzvollen europäischen Nacht musste Urs Fischer rasch eine Sache klarstellen: "Es ist erst Halbzeit", betonte der Trainer des FSV Mainz 05 nach dem 2:0-Hinspielsieg im Viertelfinale der Conference League über Racing Straßburg. Zwar sei die Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Frankreich "nicht schlecht, aber gewonnen ist noch gar nichts."

Textgröße ändern:

Auch ein höherer Sieg, der ob der Vielzahl an Torchancen durchaus möglich gewesen wäre, hätte an seiner Sichtweise nichts geändert, bekundete Fischer: "Im Fußball gibt es keine Garantien", sagte der Schweizer, der "logischerweise" gerne noch ein drittes Tor seines Teams gesehen hätte. "Wir hätten aber auch den Abschlusstreffer bekommen können. Von daher passt das Resultat."

So bleiben die Mainzer Sinne trotz der beiden Traumtore durch Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch (19.) geschärft. Bei einem Gegentor im Rückspiel brenne es schon "lichterloh", mahnte Sportdirektor Niko Bungert, "wir müssen nochmal 90 Minuten durchs Feuer gehen." In Straßburg erwarte das Team ein "Hexenkessel, dessen sind wir uns bewusst."

Am Sonntag wartet in der Fußball-Bundesliga erstmal der SC Freiburg (19.30 Uhr/DAZN), der am Donnerstagabend mit einem 3:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League ebenfalls ein Erfolgserlebnis verbuchte. Vier Tage später wollen die Rheinhessen dann das erste europäische Halbfinale der Vereinsgeschichte klarmachen.

Das dies trotz der komfortablen Ausgangslage kein Selbstläufer wird, weiß auch Paul Nebel: "Wenn die ein Tor machen, kann es auswärts eklig werden", sagte der Mittelfeldspieler über den Gegner aus Straßburg: "Deswegen müssen wir genauso fokussiert sein wie heute."

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

"Julius Hirsch Preis": Gewinner in "herausfordernden Zeiten"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Streetbolzer aus Kassel, den SV Borussia Leer und die Deutsch-Tschechische Fußballschule mit dem "Julius Hirsch Preis" ausgezeichnet. Mit dem Preis, der zum 22. Mal verliehen wurde, erinnert der DFB seit 2005 an den in Auschwitz ermordeten Nationalspieler. Zwölf Projekte waren diesmal in der Endauswahl, die Jury unter Vorsitz von DFB-Präsident Bernd Neuendorf traf die Entscheidung. Insgesamt hatten sich 135 Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland beworben.

"Maximal unglücklich": Gladbach wochenlang ohne Kühn

Bei Borussia Mönchengladbach kommt es derzeit knüppeldick. Nach dem Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison beklagt der Tabellenvorletzte nun auch noch einen weiteren Verletzten. Nicolas Kühn hat sich bei der Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg (3:4) einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen. Der 26-Jährige werde "mehrere Wochen lang fehlen", teilte der Klub mit.

Rad-Profi Zimmermann wechselt 2027 zu Lidl-Trek

Der deutsche Radprofi Georg Zimmermann wechselt zur Saison 2027 zum deutschen WorldTour-Team Lidl-Trek. Der 28-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis Ende 2029. Für Zimmermann ist der Wechsel nach sechs Jahren bei seinem bisherigen Team, dem belgischen Rennstall Lotto-Intermarché, der Schritt zu einem der großen Rennställe im Radsport.

FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino

Im Machtkampf beim Fußball-Weltverband FIFA erhöht auch FairSquare den Druck auf Präsident Gianni Infantino. Die Organisation hat eine erneute Beschwerde gegen den Schweizer bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht. Die Kommission müsse "nicht nur handeln, sondern auch erkennbar mit der gebotenen Eile, Transparenz und Sorgfalt vorgehen", zitiert die Sportschau aus dem Schreiben.

Textgröße ändern: