Deutsche Tageszeitung - Domenicali über Verstappen-Kritik: "Verstehe Kommentare"

Domenicali über Verstappen-Kritik: "Verstehe Kommentare"


Domenicali über Verstappen-Kritik: "Verstehe Kommentare"
Domenicali über Verstappen-Kritik: "Verstehe Kommentare" / Foto: © SID

Stefano Domenicali hat Verständnis für die von Max Verstappen ausgeübte Kritik an der neuen Formel 1 gezeigt, gleichzeitig aber auch an einen respektvollen Ton appelliert. "Wir haben seit Beginn schon sehr, sehr oft miteinander gesprochen", sagte der Geschäftsführer der Königsklasse gegenüber Autosport: "Ich verstehe seine Kommentare, und er versteht das Gesamtbild. Ich möchte nicht in die Falle tappen, Antagonismus zu schüren, denn das entspricht nicht meinem Wesen."

Textgröße ändern:

Die Formel 1 und der Red-Bull-Star "werden zusammenarbeiten. Er ist der beste Fahrer, er ist mehrfacher Weltmeister, und natürlich muss man auf seine Stimme hören", sagte Domenicali: "Aber er weiß, dass seine Stimme Gewicht hat. Und er muss dieses Gewicht respektieren, denn manchmal können manche Leute es falsch auffassen, und das sollten wir nicht zulassen."

Verstappen hatte in den ersten Wochen der Saison immer wieder das neue Regelwerk mit den Hybridmotoren und einem sehr hohen Energieanteil scharf kritisiert, die Formel 1 als einen "Witz" bezeichnet. Nach dem dritten Rennen des Jahres im japanischen Suzuka hatte der Niederländer dann sogar mit einem möglichen Abschied aus der Königsklasse gedroht.

"Ich habe ihnen gesagt: 'Hört mal, Leute, vergesst nicht, dass wir das hier tun, weil wir gemeinsam das Richtige getan haben. Zeigt also Respekt vor einem Sport, der uns allen eine unglaubliche Chance geboten hat, zu wachsen, viel Geld zu verdienen und eine Persönlichkeit in der Welt zu entwickeln, die andere Sportarten nicht bieten können'", sagte Domenicali: "Ich glaube, das wurde anerkannt. Wir dürfen nicht vergessen, dass dies das Juwel unseres Sports ist, und wir müssen dieses Juwel schützen."

Aufgrund des Iran-Kriegs waren die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt worden, die Formel 1 kehrt erst am 3. Mai in Miami aus ihrer ungeplanten Pause zurück. Bis dahin sollen laut Domenicali mehrere "Treffen" stattfinden, "um zu erörtern, was getan werden kann, um die Situation zu verbessern oder anzupassen".

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen

Vincent Wagner bleibt für das bislang größte Spiel seiner Trainerkarriere gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch der SV Elversberg gegen die Gelb-Rote Karte aus dem Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach nach nur wenigen Stunden zurück. Damit hat auch die mit dem Platzverweis verbundene automatische Sperre von einem Meisterschaftsspiel Bestand. Wagner wird seinem Team damit am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Spitzenduell gegen den FC Bayern fehlen.

Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter

Die Chinesin Zheng Qinwen (23) hat überraschend das Viertelfinale bei den US Open in New York erreicht. Die Olympiasiegerin von 2024, die nach einer Ellenbogen-Operation in der Weltrangliste weit zurückgefallen war und durch die Qualifikation musste, gewann gegen die Polin Iga Swiatek 7:5, 6:3. Dabei kam Zheng gegen die Turniersiegerin von 2022 im ersten Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück.

Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde

Im Showdown gegen Mali haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM ihre Nerven bewahrt und sich beim Sprung in die Finalrunde die bestmögliche Ausgangslage verdient. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin nach einer starken Vorstellung mit 83:58 (49:32) durch, Belohnung war der zweite Platz in Gruppe A hinter Favorit Spanien. Schon am Dienstag geht es in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale gegen Südkorea, Dritter der Staffel B.

Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz

Teammanager Mikel Arteta hat nach dem Erfolg des englischen Fußball-Meisters FC Arsenal im Topspiel gegen den FC Chelsea viel Lob für Nationalspieler Kai Havertz gefunden. "Er wirkt glücklich", sagte der Trainer nach dem 2:1 (1:1) gegen die Blues über den Deutschen, "er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und auch in seinem Privatleben hat sich viel Positives getan."

Textgröße ändern: